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Analyse zur NotrechtsdebatteWas unsere Kantone von Bademeistern lernen können

Werden die Corona-Massnahmen weiter verschärft, wollen mehrere Kantone in die ausserordentliche Lage zurück. Warum sie es sich zu einfach machen.

Die Restaurants, wie hier an der Limmat in Zürich, sind geschlossen – im Kanton Zürich und auch anderswo.
Die Restaurants, wie hier an der Limmat in Zürich, sind geschlossen – im Kanton Zürich und auch anderswo.
Foto: Urs Jaudas

Die einen sind beleidigt, weil sie vom Bund wiederholt übersteuert wurden. Die anderen wurden von der Wucht der zweiten Welle überrascht. Und allen liegt die Entschädigungsfrage schwer im Magen. Zwölf Kantone fordern, dass der Bundesrat erneut die ausserordentliche Lage ausruft. Doch macht das wirklich Sinn?

Man könnte argumentieren, die Schweiz habe keine Zeit zu verlieren. Denn die mutierten Virusvarianten aus Grossbritannien dürften die Infektionszahlen auch hierzulande noch einmal in die Höhe katapultieren. Die derzeit sinkenden Fallzahlen sind trügerisch – und die Versuchung, erst einmal abzuwarten, ist gross. Auch nach fast einem Jahr Pandemie fällt es den meisten Menschen noch schwer, sich die Folgen exponentiellen Wachstums vorzustellen.

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