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Interview zu 50 Jahren Schweizer Frauenstimmrecht«Was gibt es da überhaupt zu feiern?»

Zum Jubiläum blickt die Schweizer Frauenrechtsbewegung nicht nur zurück. Die Historikerin und Vermittlerin Angela Müller über Ideen fürs Klassenzimmer, rezyklierte Argumente und provokative Plakate.

Ein Film, der dem Schweizer Frauenstimmrecht im Kino ein Denkmal gesetzt hat: «Die göttliche Ordnung» von Petra Volpe.
Ein Film, der dem Schweizer Frauenstimmrecht im Kino ein Denkmal gesetzt hat: «Die göttliche Ordnung» von Petra Volpe.
Foto: Filmcoopi

«Die göttliche Ordnung» von 2017 war ein Riesenerfolg im Kino. Das schweizerische Frauenstimmrecht verbinden seither viele Leute mit diesem Spielfilm von Petra Volpe. Freut oder stört Sie das, als Frau der Wissenschaft?

Es freut mich. Der gelungene Film erinnert daran, wie elementar dieses Kapitel für die Demokratiegeschichte ist und wie langwierig und umstritten der Kampf war, bis die Frauen in der Schweiz mitbestimmen durften. Die Erzählung aus der Sicht von Dorfbewohnerinnen hat eine breite Öffentlichkeit erreicht, besonders auch Leute, die sich damit vorher eher nicht beschäftigt hatten. Wer also diesen jungen «Klassiker» noch nicht gesehen hat, sollte es zum Jubiläum nachzuholen. Auch im Klassenzimmer bietet «Die göttliche Ordnung» einen wertvollen Zugang.

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