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Arbeitsrecht in der PandemieWas für Kündigungen in der Krise gilt

Ist es rechtmässig, Angestellte zu entlassen, weil sie auf Homeoffice pochen? Sind Mitarbeitende während der Quarantäne vor einer Kündigung geschützt? Antworten zum Kündigungsrecht in der Corona-Krise.

Beantragt ein Unternehmen keine Kurzarbeitsentschädigung und spricht Kündigungen aus, sind diese möglicherweise missbräuchlich.
Beantragt ein Unternehmen keine Kurzarbeitsentschädigung und spricht Kündigungen aus, sind diese möglicherweise missbräuchlich.
Foto: Getty Images

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Unternehmen als Folge der Pandemie zeigen sich immer deutlicher in den Arbeitslosenzahlen. Ende Januar waren rund 170’000 Personen ohne Arbeit, 40 Prozent mehr als vor einem Jahr. Nun gilt der Grundsatz der Kündigungsfreiheit auch in einer Krise. Arbeitgebende können somit jederzeit kündigen und brauchen dazu auch keinen sachlichen Grund. Eine Kündigung kann indes missbräuchlich sein. Sie bleibt trotzdem gültig, doch können Betroffene vor Gericht eine Entschädigung einfordern. Was bedeutet dies in der momentanen Coronavirus-Krise: In welchen Fällen können Kündigungen missbräuchlich sein? Hier die wichtigsten Antworten.

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