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Q & A zu den neuen VariantenWarum sind die mutierten Viren so gefährlich?

Zwei neue Virusvarianten aus England und Südafrika scheinen sich viel schneller auszubreiten. Was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Pandemie? Und welche Massnahmen braucht es jetzt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

In Grossbritannien steigen die Infektionszahlen rasant an, Europa reagiert: Polizisten mit Schutzanzügen am Flughafen in Frankfurt am Main.
In Grossbritannien steigen die Infektionszahlen rasant an, Europa reagiert: Polizisten mit Schutzanzügen am Flughafen in Frankfurt am Main.
Foto: Keystone

Was weiss man über die neuen Varianten aus England und Südafrika?

Zwei neue Varianten des Coronavirus Sars-CoV-2 halten seit Mitte Dezember die Welt in Atem. Sowohl B.1.1.7 aus Grossbritannien als auch B.1.351 aus Südafrika scheinen sich – nach heutigem Stand des Wissens – deutlich leichter auszubreiten als das ursprüngliche Coronavirus, sie sind also infektiöser. Dementsprechend steigen in Grossbritannien derzeit die Infektionszahlen rasant an.

Die Bandbreite der geschätzten höheren Infektiosität der britischen Variante reicht dabei von 36 bis 68 Prozent. Diese Erkenntnisse beruhen aber bislang nur auf epidemiologischen Berechnungen, entsprechende Laborversuche, die die Befürchtung bestätigen oder widerlegen können, fehlen noch. «Das muss man jetzt im Labor beweisen», sagt der Virologe Volker Thiel von der Universität Bern. Erste Resultate aus solchen Versuchen erwartet er schon bald.

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