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Berner Kulturszene kritisiert RegierungsratWarum nicht auch zur Ski-Beiz werden?

Gastronomie ja, Kunst nein: Der Verband der Berner Theaterschaffenden wehrt sich gegen die Verlängerung des Kultur-Lockdown.

Dieser Käse ist für Kulturschaffende schwer verdaulich: Das Fondue-Chalet auf dem Kornhausplatz im Jahr 2018.
Dieser Käse ist für Kulturschaffende schwer verdaulich: Das Fondue-Chalet auf dem Kornhausplatz im Jahr 2018.
Foto: Iris Andermatt

Am letzten Samstag auf dem Kornhausplatz in Bern: Wie in früheren Jahren steht zwischen Tramschienen und Kornhaus ein Fondue-Chalet. Gemäss Augenzeugen herrscht auf dem Platz ein Grossandrang. Direkt vor dem Stadttheater, direkt vor dem Kornhausforum – zwei jener Kulturinstitutionen, die bis zum 7. Dezember geschlossen bleiben müssen, damit sich hier niemand mit dem Coronavirus ansteckt.

«Warum erachtet der Berner Regierungsrat die Darbietung eines Theaterstückes unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen für gefährlicher als das Beisammensein in einem Restaurant?» Das fragt die Berner Sektion des Theaterverbandes T. den Regierungsrat des Kantons Bern in einem offenen Brief. Die Szene reagiert damit auf die am vergangenen Donnerstag angekündigte Verlängerung der Corona-Massnahmen im Bereich der Kultur. Die Schliessung sei für die Kultureinrichtungen «existenziell».

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