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Fataler SpitzensportWarum man besser nicht Olympiasieger wird

Der deutsche Sportökonom Lutz Thieme kommt in einer neuen Studie zu brisanten Erkenntnissen, was die Lebenserwartung von Topathleten betrifft.

König der Zehnkämpfer an den Spielen von 1988: DDR-Athlet Christian Schenk (476). Mittlerweile weiss man: Schenk war damals gedopt, später schwerst depressiv.
König der Zehnkämpfer an den Spielen von 1988: DDR-Athlet Christian Schenk (476). Mittlerweile weiss man: Schenk war damals gedopt, später schwerst depressiv.
Steve Powell / Getty Images

Die Informationen irritieren: Wer für die BRD oder DDR zwischen 1956 und 1988 an Olympischen Spielen teilnahm, stirbt früher als der Durchschnittsdeutsche. Zu diesem Schluss kommt Lutz Thieme in seiner aktuellen Studie «Jung stirbt, wen die Götter lieben?». Der 53-Jährige lehrt als Sportökonomie-Professor an der Hochschule Koblenz. Für seine Arbeit hat Thieme die Leben aller 6066 Mitglieder der deutschen Olympiateams von 1956 bis 2016 betreffend Mortalität untersucht.

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