Zum Hauptinhalt springen

Lücken im Brexit-VertragAngst, dass Grossbritannien zum Geldwäsche-Paradies wird

EU-Parlamentarier sehen im Brexit-Handelsvertrag gefährliche Lücken: Die Insel könnte zum Hort für Geldwäscher und flüchtiges Kapital werden.

Londons Finanzsektor könte künftig von laxen Gesetzen ähnlich wie in Singapur profitieren, um flüchtiges Kapital anzuziehen.
Londons Finanzsektor könte künftig von laxen Gesetzen ähnlich wie in Singapur profitieren, um flüchtiges Kapital anzuziehen.
Foto: John Keeble/Getty Images/TDG

Im EU-Parlament gibt es Kritik am Brexit-Handelsvertrag, der den Ausstieg Grossbritanniens aus der Europäischen Union regelt. Die Übereinkunft würde es den Briten erlauben, sich in Bezug auf die Besteuerung und die Geldwäschebekämpfung in ein «Singapur an der Themse» zu verwandeln, heisst es in einem Brief der beiden Abgeordneten Sven Giegold aus Deutschland und Philippe Lamberts aus Belgien an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Die beiden Grünen-Parlamentarier fürchten, dass Londons Finanzsektor künftig von laxen Gesetzen ähnlich wie in Singapur profitiert, um flüchtiges Kapital anzuziehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.