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CO₂ aus der Luft speichernKann dieser Plan der Grünen aufgehen?

Die Schweiz soll bis 2040 mehr Treibhausgasemissionen aus der Atmosphäre entfernen, als ausgestossen werden. Das nennt sich dann «klimapositiv». Was ist davon zu halten? Eine Einordnung.

Die beiden Gründer der Firma Climeworks vor der Anlage auf der Kehrichtverbrennungsanlage in Hinwil, die CO₂ aus der Luft filtert.
Die beiden Gründer der Firma Climeworks vor der Anlage auf der Kehrichtverbrennungsanlage in Hinwil, die CO₂ aus der Luft filtert.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Klimaneutral reicht den Grünen nicht, nun soll die Schweiz bis 2040 sogar «klimapositiv» sein. Das heisst: Neu sollen mit technischer und natürlicher Hilfe der Atmosphäre zusätzlich Treibhausgase entzogen werden, so dass die Schweiz unter dem Strich eine positive CO₂-Bilanz ausweisen kann. Wie der Grünen-Nationalrat Bastien Girod in einem Interview in der «SonntagsZeitung» sagte, könnte er sich vorstellen, zum Beispiel aus Kehrichtverbrennungsanlagen CO₂ abzuscheiden, zu verschiffen und in Norwegen im Meeresgrund zu bunkern. Zusätzliche Aufforstungen und die Bodendüngung mit Pflanzenkohle gehören auch zum Portfolio der vorgeschlagenen Methoden. Die folgenden Fragen sollen helfen, die Klimapläne der Grünen einzuordnen.

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