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Härtefallfonds für UnternehmenWarum die Verteilung der Corona-Millionen kompliziert ist

Bund und Kanton wollen an kriselnde Berner Unternehmen bis zu 120 Millionen Franken verteilen. Wer profitiert? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Härtefallfonds.

Auch die Berner Cuba-Bar leidet. Kann der Betrieb jetzt von Härtefallgeldern profitieren?
Auch die Berner Cuba-Bar leidet. Kann der Betrieb jetzt von Härtefallgeldern profitieren?
Foto: Adrian Moser

Was ist der Härtefallfonds?

Die Härtefallbeiträge sollen Unternehmen helfen, die trotz anderen Massnahmen – Kurzarbeit oder Corona-Krediten – immer noch grosse Umsatzausfälle wegen der Corona-Krise zu beklagen haben. Das nationale Parlament hat deshalb in der Herbstsession eine erste Tranche an Härtefallhilfen genehmigt.

Der Betrag wurde diese Woche aufgestockt. Warum?

Ursprünglich hat der Bund Härtefallgelder in der Höhe von 400 Millionen Franken gesprochen, die Kantone sollten die Hälfte davon tragen. Unter anderem der Kanton Bern und diverse Wirtschaftsvertreter waren jedoch der Ansicht, dass aufgrund der zweiten Welle der Beschluss bereits wieder überholt und der vorgesehene Beitrag des Bunds zu klein sei. Deshalb hat der Bundesrat am Mittwoch vorgeschlagen, die Hilfe auf insgesamt eine Milliarde aufzustocken, wovon der Bund zwei Drittel, die Kantone ein Drittel tragen sollen.

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