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Kommentar zur US-WaffenlobbyWarum die NRA nicht so schnell verschwinden wird

Ihm wird Betrug, Korruption und Selbstbereicherung vorgeworfen: NRA-Chef Wayne LaPierre.

Härtesten und erfolgreichsten Lobbyorganisationen in den USA

6 Kommentare
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    Andreas Martin

    Die (zahlenden) Mitglieder der NRA werden über die kriminellen Praktiken der NRA-Funktionäre nicht erfreut sein, und diese bestraft sehen wollen. Deswegen werden sie aber nicht plötzlich dem Zweck abschwören, den die NRA hat, und weswegen sie diese Vereinigung auch unterstützen. Nämlich eben das Recht zu verteidigen, Waffen tragen zu dürfen, und dies nur mit möglichst kleinen Einschränkungen. Die Idee, dass die Waffenfans ihre Einstellung ändern, weil ein paar korrupte Funktionäre verurteilt werden, ist etwa so logisch wie die Hoffnung, weil man den Drogenhändler Escobar hinter Gittern habe, würde die Gesellschaft nun auf Drogen verzichten. Die Mär, dass die Mehrheit der US-WählerInnen schon längst ein schärferes Waffenrecht wollten, aber die NRA dies auf dunklen Wegen verhindere, ist wohl dem Frust geschuldet. Denn der Weg zu weniger Waffen in der Öffentlichkeit führt - zumindest in einer Demokratie - über politische Überzeugungsarbeit, und nicht über Gerichtsprozesse. Erst wenn die Mehrheit der WählerInnen davon überzeugt ist, werden sie entsprechenden Gesetzesverschärfungen zustimmen, bzw. Politiker wählen, die sich dafür einsetzen.