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Als einzig Grüne Partei verlorenWarum die grüne Welle an der Grünen Freien Liste vorbeigeht

Trotz Stadtpräsidenten-Bonus hat die Grüne Freie Liste in den Stadtberner Wahlen Anteile verloren. Ein Manko dürfte das Fehlen einer Jungpartei sein.

In ihrer Ära hat die GFL mit Alec von Graffenried das Stadtpräsidium erobert. Nun geht Brigitte Hilty-Haller in einem Moment des Verlusts.
In ihrer Ära hat die GFL mit Alec von Graffenried das Stadtpräsidium erobert. Nun geht Brigitte Hilty-Haller in einem Moment des Verlusts.
Foto: Franziska Scheidegger

Seit den Nationalratswahlen boomen die Parteien, die das Attribut «Grün» im Namen tragen. Die Grüne Freie Liste (GFL) war bisher die stärkste grüne Partei in der Stadt Bern. Sie stellt mit Alec von Graffenried (GFL) den Stadtpräsidenten. Und trotzdem hat die GFL in den Stadtratswahlen 1,1 Prozentpunkte verloren. Ihr Wähleranteil beträgt noch 9,3 Prozent (vergleiche Tabelle). Das Resultat liegt zwar immer noch in der Spannweite des Auf und Ab der letzten paar Wahlen. Aber im Kontrast mit dem Boost von GB (+ 2,8 Prozent) und Grünliberalen (+ 3,3 Prozent) ist es für die GFL ernüchternd.

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