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BDP will nichts wissen vom Schmusekurs der SVP

Die kleine BDP lässt die grosse SVP im Regen stehen. Der zweite Wahlgang der Ständeratswahlen soll ohne fremde Hilfe gewonnen werden.

Die SVP hatte entschieden, dass sie auch den 2008 in Ungnade gefallenen BDP-Ständerat Werner Luginbühl zur Wahl empfiehlt.
Die SVP hatte entschieden, dass sie auch den 2008 in Ungnade gefallenen BDP-Ständerat Werner Luginbühl zur Wahl empfiehlt.
Keystone

«Der Parteivorstand der BDP Kanton Bern hat gestern Abend das sehr gute Wahlresultat von Werner Luginbühl beim ersten Wahlgang zur Ständeratswahl 2011 zur Kenntnis genommen», sagte BDP-Kantonalpräsident Samuel Leuenberger (Trubschachen) gestern spät abends auf Anfrage. Dabei habe der Parteivorstand festgestellt, dass Werner Luginbühl in der ganzen Berner Bevölkerung breit verankert sei. Tatsächlich hatte der BDP-Ständeratskandidat im ersten Wahlgang vom letzten Sonntag nur 927 Stimmen weniger erzielt als SVP-Ständeratskandidat Adrian Amstutz (Sigriswil). Und dies, obwohl Luginbühl nicht auf die mächtige Unterstützung der bernischen SVP zählen konnte.

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