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Die SP setzt vor allem auf den Verteilkampf

Der SP geht es besser als auch schon. In ihrem Kernthema aber hat sie wenig Erfolg.

Wenn Karl Marx, der Übervater der Arbeiterbewegung, das geahnt hätte: Die Sozialdemokratische Partei (SP), die als seine geistige Nachlassverwalterin und Testamentsvollstreckerin an den eidgenössischen Wahlen 2011 teilnimmt, ist eine Partei der kapitalkräftigen oberen Mittelschicht geworden. Geisteswissenschaftler, Lehrer, gut besoldete Staatsbeamte und Kulturschaffende bilden heute Basis und Elektorat dieser SP. Will sie am 23. Oktober zulegen, muss sie die Angehörigen dieses sozialen Milieus noch stärker für sich mobilisieren. Oder aber: Die einstige Arbeiterpartei gewinnt die Gunst des SVP wählenden «kleinen Mannes» zurück, als dessen Interessenvertreterin sie sich nach wie vor versteht, präsentiert und verkauft.

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