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Der grosse Kampf um die 180 Sitze

Die Grünliberalen und die BDP müssen sich anstrengen, ihre Sitze im Zürcher Kantonsparlament zu verteidigen. FDP und AL wittern Morgenluft.

Hält der Trend der Gemeindewahlen vom Frühling 2014 an, gewinnen die FDP, die GLP und die AL die kantonalen Wahlen vom 12. April. Verlierer wären SVP, SP und EVP. Letztere, die BDP und die EDU müssen gar darauf achten, dass sie die 5-Prozent-Hürde in einem der 18 Wahlkreise schaffen. Der «Tages-Anzeiger» hat jeden Wahlkreis analysiert, wobei es oft einen Vorbehalt gibt für die personellen Prognosen. Der Grund dafür ist das Wahlsystem nach Pukelsheim. Es garantiert den Zürcher Wählerinnen und Wählern zwar seit 2007 fairere Resultate: Keine Stimme ist mehr für den Papierkorb, die Sitzzahl der Parteien entspricht ihrem kantonalen Wähleranteil. Der Nachteil: Wer genau wo zum Handkuss kommt, ist weniger durchsichtig. Zwei Beispiele von 2011: Im Bezirk Meilen holte die EDU mit 2,4 Prozent Wähleranteil genauso einen Sitz wie die GLP mit 12,2 Prozent. Und in Uster erhielt die BDP mit 6,8 Prozent zwei Sitze, die Grünen mit 8,2 Prozent nur einen.

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