Berns grünes Wunder – und was dahinter steckt

Warum wurde Alec von Graffenried, der Kandidat einer grünen Minipartei, Berner Stadtpräsident? Warum nicht SP-Favoritin Ursula Wyss, deren Wahl lange als Formsache galt?

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Nachdem Stadtschreiber Jürg Wichtermann am letzten Sonntag im Berner Rathaus den überraschend deutlichen Wahlsieg von Alec von Graffenried verkündet hat, bleibt es einen Moment lang still. Das Geräusch des Saals voller Menschen, die einen Augenblick verharren, das ist der Sound der Sensation. So tönt es, wenn etwas passiert ist, das man zuerst nicht wahrhaben kann, weil es doch sehr lange unwahrscheinlich schien. Gewonnen hat nicht die lange Zeit als haushohe Favoritin gehandelte Ursula Wyss, die Stadtpräsident Alexander Tschäppät schon vor Jahren bei Empfängen als «meine Nachfolgerin» vorgestellt hatte. Gesiegt hat nicht die SP, obschon in ihrer Logik alles klar und selbstverständlich schien: Die stärkste Partei in der Stadt hat Anspruch auf das Stadtpräsidium und schickt die erste Frau in den Erlacherhof.

Dass es anders gekommen ist, wirkt wie das grüne Wunder von Bern. Aber die Wahl des Quereinsteigers von der kleinen Grünen Freien Liste (GFL) ist nicht vom Himmel gefallen. Sie ist der Schlusspunkt einer facettenreichen Geschichte.

Blaise Kropf macht Druck

Als von Graffenried im Frühling 2015 seinen Rücktritt aus dem Nationalrat ankündigt, hat das auf den ersten Blick nichts mit dem Stadtpräsidium zu tun. Er wolle sich auf seinen Job bei der Baufirma Losinger Marazzi konzentrieren, sagt er und meint es wahrscheinlich auch so. Gleichzeitig wirkt der Rücktritt wie eine Affiche, auf der steht: Bin für das Stadtpräsidium zu haben. Damals ermuntern ihn erste Leute zur Kandidatur.

Von Graffenrieds Wert bei Wahlen ist bekannt: Seine Wahl zum Regierungsstatthalter im Jahr 2000 war ein Spaziergang. 2004 unterlag er zwar bei den Berner Gemeinderatswahlen der populären Listenpartnerin Regula Rytz vom Grünen Bündnis (GB) – aber mit nur sieben Stimmen Abstand. Das war ein Versprechen für die Zukunft. 2007 holte von Graffenried für die Grünen Kanton Bern den dritten Sitz im Nationalrat. Vier Jahre später legte er bei den Ständeratswahlen ein gutes Ergebnis hin. Blaise Kropf ist das alles nicht verborgen geblieben. Der frühere GB-Stadtrat und langjährige Grossrat kennt die Besonderheiten der grünen Szene in der Stadt Bern, gleichzeitig ist er mit den übergeordneten Interessen der Kantonalpartei vertraut. In Bern sind GB und GFL getrennt, kantonal unter einem Dach. Das GB hat marxistische Wurzeln und einen Überhang an Gewerkschaftskadern und Feministinnen, die GFL eine linksfreisinnige Vergangenheit und ist stark im Bildungsbürgertum verankert. Schon seit längerem will Kropf zusammen mit der Grünen Partei im Kanton Bern die Trennung der beiden Stadtberner Sektionen überwinden, mit einer schrittweisen Annäherung und einem gemeinsamen grünen Projekt. Die Landsektionen der Grünen haben kein Verständnis für die Grabenkämpfe in der Stadt. 2015 scheint der Moment günstig, die Gemeinderatswahlen vom kommenden Jahr sollen als Katalysator dienen. Warum nicht gemeinsam nach dem Stadtpräsidium greifen?

Nachdenken im Tessin

Kropf, soeben als Präsident der Grünen Kanton Bern zurückgetreten, führt im Juli 2015 informelle Gespräche mit von Graffenried. Von allen möglichen Kandidatinnen und Kandidaten traut er ihm am meisten zu, das Stadtpräsidium für die Grünen zu erobern. Noch sind die Wahlen weit weg. Von Graffenried verbringt die Sommerfeiern mit seiner Familie im Tessin. Sie wandern sieben Tage von Berghütte zu Berghütte. Am Schluss der Tour landen sie auf dem prächtigen Zeltplatz vorne auf dem Delta, wo die Maggia in den Lago Maggiore fliesst, und besuchen das Filmfestival Locarno.

In welchem Film sich von Graffenried selber künftig sieht, darüber ist er noch unschlüssig. Die Idee, für das Stadtpräsidium zu kandidieren, ist aber aufjeden Fall schon so verlockend, dass er in jenen Ferientagen seine Frau fragt, ob sie damit einverstanden wäre.

SP schafft Tatsachen

Kaum sind die Ferien vorbei, schafft die SP Mitte August 2015 Tatsachen: «Ursula Wyss will für das Stadtpräsidium kandidieren», teilt die Parteispitze mit. GB und GFL sind erzürnt. Nach Gesprächen mit der SP hatten sie geglaubt, die drei Bündnispartner wollten sich für die Stadtpräsidentenfrage mehr Zeit nehmen.

Eine Spurgruppe mit je drei Leuten von GB und GFL entwirft jetzt unter der Leitung Kropfs eine Roadmap für die stufenweise Zusammenführung der zwei grünen Parteien. Wichtige Eckpfeiler: gemeinsamer Gemeinderatswahlkampf im Rahmen des Rot-Grün-Mitte-Bündnisses, gemeinsame Fraktionssitzungen im Stadtrat, gemeinsame Liste für die nächsten Grossratswahlen. Man will sich von der SP nicht mehr ständig vorführen und spalten lassen.

Heikel ist die Stadtpräsidentenfrage. Im GB wollen viele eine Frau, die grüne Gemeinderätin Franziska Teuscher. Von Graffenried kommt für manche schon deshalb nicht infrage, weil er als zu wirtschaftsfreundlich gilt.

Der VöV-Direktor winkt ab

Doch die GFL lässt sich nicht beeindrucken. Als Stapi-Kandidat ist im Sommer 2015 nicht nur von Graffenried im Gespräch. Auch Ueli Stückelberger wird kontaktiert. Er hat in den Nullerjahren als Chef der GFL-EVP-Stadtratsfraktion als Brückenbauer zwischen Rot-Grün und Bürgerlichen gewirkt. Er könnte mehrheitsfähig sein. Doch Stückelberger winkt ab, er will Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr bleiben. Ist Ursula Wyss überhaupt zu schlagen? Sie ist im rot-grünen Lager nicht unumstritten. Es wird darüber geredet, dass sie als Chefin der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün im Umgang mit Untergebenen nicht immer den richtigen Ton trifft. Und einige merken, dass Wyss als Person beim Publikum nicht zündet. Vor allem Bürgerliche reagieren allergisch.

Gerede über Wyss

Auch Tschäppät ist offenbar nicht mehr der uneingeschränkte Wyss-Fan von einst. In der «Schweizer Illustrierten» überrascht der sozialdemokratische Stadtpräsident im März 2015 mit der Aussage: «Franziska Teuscher von den Grünen kommt mit ihrer Erfahrung in der Stadtregierung und im Nationalrat auf den gleichen Leistungsausweis wie Ursula Wyss. Ich traue beiden das Stapi-Amt zu.» Was er damit genau bezweckt, bleibt rätselhaft. Distanziert sich der selbst ernannte Ziehvater von seiner Tochter? Tschäppät soll, so wird erzählt, sich darüber ärgern, dass Wyss in ausgeprägtem Mass via ihren Stab regiert.

Dass Teuscher für Wyss ein Hindernis werden könnte, das glaubt niemand ernsthaft. Teuscher, heisst es, wolle gar nicht Stadtpräsidentin werden, eine allfällige Kandidatur diene nur dazu, ihren Gemeinderatssitz zu sichern.

Im Frühherbst ist in der Stadt immer häufiger zu hören: Der Einzige, der Wyss stoppen kann, ist von Graffenried. Philippe Müller, Präsident der Stadtberner FDP, sagt es unbekümmert in aller Öffentlichkeit, fordert ihn im November 2015 gar öffentlich zur Kandidatur auf und stellt ihm freisinnige Unterstützung in Aussicht.

Aufmunternde Worte von Grünen, einzelnen Sozialdemokraten, Bürgerlichen und Wirtschaftsverbänden: Jetzt weiss von Graffenried, dass er Chancen hätte, in den Erlacherhof einzuziehen. Im Dezember trifft er Tschäppät, um sich erklären zu lassen, was der Job des Stadtpräsidenten alles beinhaltet und wie weit er mit dem Familienleben vereinbar ist. Ende Januar gibt er seine Kandidatur bekannt.

Der innerlinke Poker

Die SP-Strategen haben die Gefahr längst erkannt. Und setzen alles daran, von Graffenrieds Kandidatur zu verhindern. Inzwischen bewirbt sich auch Franziska Teuscher offen um das Stadtpräsidium. Die SP will nur zwei RGM-Kandidaturen für das Stadtpräsidium akzeptieren. Genau wie das GB, wobei es für dieses zwingend zwei Frauen sein müssen. Beide Beschlüsse sind gegen von Graffenried gerichtet.

Der innerlinke Poker um die Stadtpräsidentenfrage zieht sich bis in den Frühling hinein. Die Sitzung, an der endgültig entschieden werden soll, findet an einem Montagabend im April statt. Von Graffenried hat zuvor in den Medien Dinge gesagt, die man als Hinweis auf einen Verzicht deuten konnte. SP und GB rechnen damit, dass er an der Sitzung nachgibt. Als er es nicht tut, sind sie überrumpelt. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als tagsdarauf in einem Communiqué das Ende des Rot-Grün-Mitte-Bündnisses zu verkünden.

Die GFL spielt schlau. Bei den Gesprächen präsentiert von Graffenried Modellrechnungen, wonach seine Minipartei auch im Alleingang einen Gemeinderatssitz holt, was die Voraussetzung für die Stapi-Kandidatur ist. Die Botschaft ist eine Drohung: Ich kann so oder so für das Stadtpräsidium kandidieren. Warum also das seit 1993 regierende RGM-Bündnis opfern, nur um zu verhindern, was sich gar nicht verhindern lässt?

Die kecke Strategie wird von einstimmigen Beschlüssen der GFL-Parteiversammlung gestützt. Mit dabei: Regierungsrat Bernhard Pulver und VöV-Direktor Ueli Stückelberger.

Nach dem Eklat folgen weitere Gespräche. Am Ende geben SP und GB im Mai doch nach und akzeptieren von Graffenrieds Kandidatur. RGM ist gerettet. Die GFL hat raffiniert gepokert. Was von Graffenried in den Verhandlungen nicht gesagt hat: Um Stadtpräsident zu werden, ist es für ihn von entscheidendem Vorteil, im Schoss von RGM zu kandidieren. Ohne Bündnis hätten grüne und rote Sympathisanten wohl Hemmungen, ihn zu wählen.

Knuddelbär-Kampagne

Im Spätsommer 2016 rollt der Wahlkampf an – und alle staunen. Von Graffenried ist wie abwesend: keine Medienkonferenz, keine Plakate, keine Inserate. Das hat sein Kampagnenteam aus GFL-Leuten und angeheuertem Werbebüro so entschieden. Die Analyse: Die Marke Alec trägt genug. Es braucht keine Imagekampagne, um ihn bekannt zu machen. Entscheidend wird Präsenz im richtigen Moment sein. Die Marke Alec? Die Botschaft ist von Graffenried selber. Ein Berner «Giel», der alle kennt. Das funktioniert nur, weil etwas dran ist.

Von Graffenried hat seit früher Kindheit immer in Bern gelebt, immer hier gearbeitet. Und immer war er vielerorts dabei. Während der Gymerzeit in der Pfadi Patria, im Drittweltladen und im Handball. Als Jus-Student in der linken Szene, in der «Bewegung», in der Berner Rockszene, der Lokalradioszene und beim Volleyball. Verwaltungsleute erinnern sich an den Regierungsstatthalter von Graffenried. Richter und Anwälte an den Präsidenten der nationalrätlichen Rechtskommission. Bauleute und Architekten an den Direktor von Losinger Marazzi. Von Graffenried taucht als Kumpel bei informellen Treffen wie dem «Altstadthöck» oder im YB-D-Sektor auf und präsidiert staatsbürgerliche Clubs wie die Helvetische Gesellschaft und Neue Europäische Bewegung. Hoteliers kennen ihn als Präsidenten von Bern Tourismus. Ein wichtiges Beziehungsnetz sind auch die Bernburger.

Wyss hat keine Chance

Mit einem gemeinsamen Auftritt im Erlacherhof ziehen Wyss und Teuscher Ende August 2016 die Frauenkarte. Von Graffenried reagiert, indem er Inserate schaltet, die erst für den November geplant waren: «Dy Stapi». Der Slogan ist eine Antwort auf «Die Stapi» von Wyss. «Zäme geits» und «Schryb Geschicht», auch seine anderen Slogans betonen das Gemeinsame und sind emotional. Von Graffenried empfiehlt sich als lösungsorientierter Brückenbauer. Und nur als das.

Die Kampagne bedient das in der polarisierten Stadt verbreitete Bedürfnis nach Ausgleich und Versöhnung. So lässt sich auch die Geschlechterfrage in den Hintergrund drängen. Von Graffenried kommt als Traum-Schwiegersohn und Knuddelbär herüber. Die Gegner kritisieren die Kampagne als inhaltslos. Doch wer Stadtpräsident werden will, muss von einer Mehrheit gewählt werden. Da hilft es, flauschig zu bleiben. So können alle in den Kandidaten hineinlesen, was sie wollen. Von Graffenrieds Kampagne beherzigt simple Regeln der politischen Kommunikation.

Die Strategie geht auf. Sogar bestens. Am Abend des 27. November ist von Graffenried der bestgewählte Gemeinderat und gewinnt auch die erste Stapi-Runde. Er selber hat mit dem dritten Gemeinderatsplatz und dem zweiten Platz beim Stadtpräsidium gerechnet.

Vor allem das Gemeinderatsresultat ist vielsagend: Der GFL-Kandidat holt im rot-grünen Lager nur rund 500 Stimmen weniger als die SP-Kandidatin. Und wird gleichzeitig von Bürgerlichen verblüffend gut gewählt. Dabei hatten ihm Exponenten von FDP, SVP und CVP im Vorfeld erklärt, dass er nur bei der Stadtpräsidentenwahl mit bürgerlichen Stimmen rechnen könne.

Wyss, obwohl eine engagierte und talentierte Politikerin, war nie die haushohe Favoritin, als die sie galt. Viele sind der Täuschung erlegen. Sie selber, die SP, Politiker und Medien. Dass eine Frau nicht gewählt wird, weil man sie nicht sympathisch findet, das durfte nicht sein. Dass sie längst eine Realo-Sozialdemokratin ist, wurde nicht zur Kenntnis genommen – Wähler aus der Mitte und von rechts sahen in ihr immer noch die verhasste Jungsozialistin.

Wyss gab sich volksnah, war aber weit weg von Bern. Studien im Ausland, ein Leben in Parteikreisen, Parteigremien und im Bundeshaus, das zwar mitten in der Stadt steht, aber eine Welt für sich ist – Wyss fehlte nicht zuletzt der lokale Humus. Sie hatte nie das Potenzial, über das rot-grüne Lager hinaus zu gefallen. Und selbst dort gefiel sie zu wenig.

Bis zuletzt verteilt die einstige Kronfavoritin in den Quartieren Schoggistängeli und Flyer. Die SP-Aktivisten geben in der winterlichen Kälte alles für sie. Derweil saust von Graffenried mit seinem Velo, an dem vorne ein Aufsatz mit Plakaten von ihm montiert ist, durch die Stadt. Er hat plötzlich Zweifel, ob ihn der Schwung in den Erlacherhof trägt. Die Kampagne des Berner «Giels» setzt zum Schluss auf reine Stimmung, und dies unbernisch-übermütig: «Yes we Bärn!», heisst es auf Inseraten. Und der 15. Januar 2017 wird poppig-flapsig zum «Alection Day» erklärt.

Ein Wahlkampf, wie ihn Bern noch nie erlebt hat, geht zu Ende. (Der Bund)

Erstellt: 21.01.2017, 07:59 Uhr

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Der Kampf ist vorbei, der neue Stadtpräsident gewählt. Wie ist die Kandidatur des Siegers überhaupt zustande gekommen? Wie ist die Kampagne im Detail abgelaufen? Welche Kräfte haben im Hintergrund gewirkt? Um dies nachzeichnen zu können, haben wir in den letzten Wochen und Monaten viele Gespräche mit Beteiligten geführt: mit Politikern, die direkt involviert waren; Leuten aus Unterstützungskomitees; Journalisten, die den Wahlkampf verfolgten. Die Schnittmenge der Aussagen dürfte ein plausibles Bild ergeben. Das Problem bei diesem Vorgehen: Die meisten Befragten wollten anonym bleiben. Und wer Auskunft gegeben hat, dürfte dabei auch daran gedacht haben, wie er selber in der Geschichte dasteht. (paf)

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