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Nach der Krankheit«Während des Komas war ich im englischen Königshaus»

Didier Cornu lag 17 Tage im Koma und ist während der ersten Welle nur knapp dem Tod entronnen. Heute erzählt der Koch, was er im Tiefschlaf auf der Intensivstation erlebt hat.

Sein Blut muss immer noch regelmässig gewaschen werden: Der ehemalige Covid-Patient Didier Cornu vor dem Kantonsspital Freiburg.
Sein Blut muss immer noch regelmässig gewaschen werden: Der ehemalige Covid-Patient Didier Cornu vor dem Kantonsspital Freiburg.
Foto: Christian Pfander

Didier Cornu blinzelt in die fahle Dezembersonne, als er vor dem Kantonsspital Freiburg steht und erzählt, wie er praktisch von den Toten auferstanden ist. Der gelernte Koch lässt sich dort seit seiner Corona-Erkrankung dreimal die Woche für vier Stunden auf der Dialysestation das Blut waschen.

Tatsächlich bezeichneten es die Ärzte im Frühling als ein «Wunder», dass der 47-jährige Cornu Covid-19 überlebt hat. Seine Familie hat das Virus besonders hart getroffen. Zuerst starb Ende März der Vater, dann zwei Wochen später die Mutter. Da war Didier bereits nicht mehr ansprechbar.

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