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Die Ärzte: Neues AlbumVom Vorteil, keinen Plan B zu haben

Die Ärzte legen mit «Hell» das beste Album seit langer Zeit vor. Darauf hinterfragen Farin Urlaub, Bela B und Rodrigo González ihre Position als Rockmusiker im fortgeschrittenen Alter. Ein Treffen in Berlin.

Vieles passiert nonverbal: Die Berliner Ärzte mit Farin Urlaub, Rodrigo González und Bela B.
Vieles passiert nonverbal: Die Berliner Ärzte mit Farin Urlaub, Rodrigo González und Bela B.
Foto: Jörg Steinmetz 

Die Ironie ist programmiert. Für die Pressearbeit zu ihrem neuen Album «Hell» haben sich Die Ärzte im Backstage-Bereich der Berliner Columbia-Halle eingenistet. Wegen der geltenden Corona-Bestimmungen wird die Band aber in voraussehbarer Zeit nicht auftreten können. Die Songs aus «Hell» werden wohl noch lange auf eine Live-Umsetzung warten.

Corona wird auf der neuen Einspielung aber mit keinem Wort erwähnt. Schliesslich haben Die Ärzte die Pandemie mit der im Lockdown entstandenen Teaser-Single «Ein Lied für Jetzt» abgehakt. «Wir wollten ein zeitloses Album machen, das man sich auch in zwei oder vier Jahren noch anhören kann», sagt Bassist Rodrigo González. «Wir hätten auch ein ganzes Album über die AFD machen können, das hätte uns aber auf diese Zeit fixiert.»

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