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5 Punkte zur Corona-BekämpfungHier steht die Schweiz – das müssen wir jetzt verbessern

Der R-Wert steigt, die Mutation verbreitet sich – müssen die Schulen bald schliessen? Die ersten Tage des neuen Jahres zeigen, wo das Land bei der Pandemiebekämpfung anpacken muss.

Der erste Bewohner eines Waadtländer Altersheims erhält am 30. Dezember die Covid-Impfung. Der Kanton hat sein Impfprogramm schneller gestartet als zunächst geplant, doch die Schweiz hinkt anderen Ländern weit hinterher.
Der erste Bewohner eines Waadtländer Altersheims erhält am 30. Dezember die Covid-Impfung. Der Kanton hat sein Impfprogramm schneller gestartet als zunächst geplant, doch die Schweiz hinkt anderen Ländern weit hinterher.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Am Mittwoch will der Bundesrat die Corona-Lage neu beurteilen und überprüfen, ob die aktuellen Massnahmen noch passen. Eine harte Auseinandersetzung scheint programmiert. Denn wie bei der letzten Absprache im Bundesrat am 30. Dezember fehlt es an zuverlässigen Zahlen und klaren positiven Entwicklungen – nicht jedoch an beunruhigenden Aussichten.

Der Bund patzt bei den Covid-Impfungen

«Wir müssen schneller vorwärtsmachen, dringend»: Thomas Agoritsas, Epidemiologe am Universitätsspital Genf, gehört zu den vielen Stimmen, die zum Jahresbeginn von den Behörden mehr Tempo bei den Covid-Impfungen verlangen. Während Israel bereits rund 10 Prozent der Bevölkerung geimpft hat, beginnt in der Schweiz die nationale Impfkampagne erst am 4. Januar. Ein Grund dafür: Israel hat sich frühzeitig eine hohe Anzahl Dosen gesichert und war bereit, dafür mehr Geld zu bezahlen als andere Länder.

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