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Flucht aus VenezuelaVom Lockdown in den Ruin

Millionen Venezolaner suchen in anderen Ländern Lateinamerikas ein besseres Leben. Die meisten kommen gerade so über die Runden. Nun kostet sie das Coronavirus das, was sie sich in der Fremde aufgebaut haben.

Vor zwei Jahren nach Peru geflüchtet, von dort weiter nach Kolumbien: Famile Hernandez aus Mérida campiert mit anderen venezolanischen Migranten in Bogotá (10. Juni 2020).
Vor zwei Jahren nach Peru geflüchtet, von dort weiter nach Kolumbien: Famile Hernandez aus Mérida campiert mit anderen venezolanischen Migranten in Bogotá (10. Juni 2020).
Foto: Fernando Vergara (AP, Keystone)

Am Ende des Gesprächs holt Ruby Gonzalez Finol noch schnell ihre Tochter ans Telefon. «Zeig mal, wie wir immer Süssigkeiten verkauft haben», sagt sie. Prompt legt das Mädchen los: «Bonbons! Bonbons!», schreit es, so laut, dass auf der anderen Seite der Leitung der Hörer vibriert. Die Tochter sei eine grosse Hilfe gewesen, erklärt Gonzalez, damals in den Strassen von Callao, Peru.

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