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TennistalentVom Court in den Rollstuhl und zurück

Yarin Aebi zählte zu den grössten Schweizer Tennishoffnungen, dann erkrankte der heute 16-Jährige schwer an einem Nervenleiden. Von seinem Kampf zurück ins Leben, zurück an die Spitze.

Yarin Aebi blickt zurück auf die Zeit, als er nicht mehr gehen konnte: «Ich war die ganze Zeit positiv gestimmt, hatte nie negative Gedanken. Das hat sicher geholfen.»
Yarin Aebi blickt zurück auf die Zeit, als er nicht mehr gehen konnte: «Ich war die ganze Zeit positiv gestimmt, hatte nie negative Gedanken. Das hat sicher geholfen.»
Foto: Christoph Kaminski

Auf dem Rückflug von Tel Aviv nach Basel schläft Yarin Aebi. Es sind für ihn nicht besonders erfolgreiche Tage gewesen in Israel. In Haifa und Kiryat Shmona hat er auf zweithöchster Juniorenstufe zwei von drei Matches verloren. Zu allem Überfluss litten er und sein Zimmerpartner Jérôme Kym unter Magen-Darm-Problemen und hatten Fieber, mussten gar ein paar Tage im Hotel bleiben. Es ist November 2018, die Saison praktisch vorbei. Aebi weiss noch nicht, dass er für lange Zeit kein Tennis mehr spielen kann.

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