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Corona am Gymer und in der BerufsschuleViel Aufregung, aber keine Eskalation

An den Berner Gymnasien und Berufsschulen sind die Zahlen der Covid-19-bedingten Ausfälle stabil. Doch Schulleitungen sehen sich mit vielen besorgten Anfragen konfrontiert.

Seit den Sommerferien gilt an Berner Mittel- und Berufsschulen die Maskenpflicht, wie hier am Gymnasium Kirchenfeld.
Seit den Sommerferien gilt an Berner Mittel- und Berufsschulen die Maskenpflicht, wie hier am Gymnasium Kirchenfeld.
Foto: Keystone (Archiv)

«Wie viele Ansteckungen braucht es, bis Sie handeln?» Dies schreibt eine besorgte Mutter an die Direktorin der grössten Berufsschule im Kanton. Rund 7000 angehende Berufsleute besuchen die gewerblich-industrielle Berufsfachschule in Bern. Direktorin Sonja Morgenegg-Marti erhält derzeit viele Anfragen in einem ähnlichen Tonfall seien sie von Eltern oder Betrieben. Die Aufregung stieg parallel mit den täglich registrierten Fällen, als die zweite Welle der Pandemie auch im Kanton Bern Fahrt aufnahm.

Morgenegg-Marti hat sich vorgenommen, alle Anfragen zu beantworten. Und sie beruhigt. Jedenfalls deuten die Zahlen, die sie zuhanden des Kantons erhebt, nicht darauf hin, dass die Situation entgleist. «Die Zahl der Quarantäne- und Isolationsfälle sowie der positiv getesteten Personen bewegt sich im tiefen einstelligen Prozentbereich», sagt sie auf Anfrage. Morgenegg-Marti hält darum den Präsenzunterricht für absolut vertretbar.

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