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Berner Wahlen - der Propagandacheck«Velohauptstadt»: Auf halber Strecke

Bern soll das Paradies der Velofahrer in der Schweiz werden, so will es die von der Stadt ausgerufene Velooffensive. Wie weit ist die Bundesstadt gekommen?

Braucht es in Bern noch mehr Velos? Das ist der Lieblingsstreit zwischen der rot-grünen und der bürgerlichen Politik.
Braucht es in Bern noch mehr Velos? Das ist der Lieblingsstreit zwischen der rot-grünen und der bürgerlichen Politik.
Foto: Franziska Rothenbühler

Knapp fünf Jahre ist es her, seit die Berner Verkehrsdirektorin Ursula Wyss vor die Medien trat und die Stadt zur künftigen Velohauptstadt der Schweiz ausrief. Es war der erste Schritt der sogenannten Velooffensive, die der Gemeinderat ein Jahr vorher beschlossen hatte.

Dank dem offensiven Fördern des Fahrrads soll bis 2030 der Anteil Velos am täglichen Verkehr in der Stadt Bern 20 Prozent betragen. Damit will die Behörde verhindern, dass der Autoverkehr auf den Strassen zunimmt, obwohl der allgemeine Verkehr gemäss Prognosen des Bundes zwischen 2010 und 2040 um 25 Prozent steigen wird.

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