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Projekt mit «Modellcharakter»Velo-Offensive der Stadt Bern mit Prix Velo geehrt

Pro Velo zeichnet die Stadt Bern aus: Mit dem Mehrjahresprogramm zur Förderung des Veloverkehrs habe die Stadt eine Vorreiterrolle übernommen.

Für Pro Velo gehört die Stadt Bern zu den Überfliegern in der Velo-Schweiz: Impression vom «Hallo Velo»-Festival 2019.
Für Pro Velo gehört die Stadt Bern zu den Überfliegern in der Velo-Schweiz: Impression vom «Hallo Velo»-Festival 2019.
Bild: Enrique Muñoz García

Der Hauptpreis des Prix Velo geht 2020 an die Stadt Bern. Mit der Velo-Offensive habe Bern schweizweit die Vorreiterrolle in der Entwicklung des Veloverkehrs übernommen.

Mit dem Prix Velo Infrastruktur honoriert Pro Velo Schweiz alle vier Jahre Projekte, Massnahmen oder Planungsinstrumente mit Modellcharakter.

Die Stadt Bern überzeugte die Jury mit dem Mehrjahresprogramm zur Förderung des Veloverkehrs, teilte Pro Velo Schweiz am Dienstag mit. Als künftige «Velohauptststadt» will Bern den Veloanteil am Verkehr bis 2030 auf 20 Prozent verdoppeln. Schweizweit liegt der Durchschnitt bei 8 Prozent.

Insgesamt gingen 40 Kandidaturen für den Preis 2020 ein. Nebst dem mit 10'000 Franken dotierten Hauptpreis vergab die Jury vier Anerkennungspreise.

Hervorgehoben werden der Kanton Freiburg für eine Langsamverkehr-Passerelle beim Bahnhof Givisiez, die Waadtländer Gemeinden Prilly und Renens für die Bahnunterführung «Le Trait d'Union», die Stadt Chur und die Gemeinde Trimmis für eine attraktive Radwegverbindung sowie die Stadt Genf für den Zweirichtungs-Radweg am Quai Gustave-Ador.

Wegen Covid-19 findet die offizielle Preisübergabe erst im Herbst statt.

(SDA /zec)