Mehrere US-Staaten legalisieren Marihuana

Bis zu rund 30 Gramm Gras dürfen Kalifornier nun zu «Erholungszwecken» besitzen. In acht weiteren Staaten sagten die Stimmbürger Ja zu Cannabis-Vorlagen.

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In Kalifornien und weiteren Staaten darf Marihuana künftig legal konsumiert werden. Die Wähler stimmten der Legalisierung der Verwendung zu Erholungszwecken – recreational use – heute in einem Volksentscheid zu. Die Initiative zur Aufhebung des US-weiten Verbots der Droge bekam damit grossen Auftrieb.

Erwachsene über 21 Jahren dürfen in Kalifornien künftig bis zu einer Unze – rund 30 Gramm – Marihuana besitzen und bis zu sechs Pflanzen der Droge anbauen.

Der Staat will Verkaufs- und Anbausteuern erheben und damit von der Legalisierung der Droge zum Genussmittel finanziell profitieren. Medizinisches Marihuana war in Kalifornien bereits 1996 legalisiert worden.

Abstimmungen in neun Staaten

Kalifornien war einer von fünf US-Staaten, in denen parallel zu den Präsidenten- und Kongresswahlen über Marihuana-Volksentscheide für «recreational use» abgestimmt wurde. In vier weiteren Staaten gab es Abstimmungen über die medizinische Zulassung von Marihuana.

Neben Kalifornien stimmten auch Arizona, Maine, Massachusetts und Nevada für die Zulassung des Rauschmittels zum Freizeitgebrauch.

Den medizinischen Gebrauch legalisierten Florida, Arkansas und North Dakota. In Montana stimmten die Bürger einer Lockerung der Regeln für den medizinischen Gebrauch zu.

rub/sda

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