Zum Hauptinhalt springen

Schulprovisorium beim Brünnenpark in BernUnterricht im Exil

Die Modulbauten, die im Westen Berns aufgestellt werden, dienen als Ausweichklassenzimmer.

Am Montag hat der Aufbau der provisorischen Schulräume begonnen. Sie sind am Ende zweigeschossig. Pro Gebäude dauert der Aufbau etwa fünf Tage.
Am Montag hat der Aufbau der provisorischen Schulräume begonnen. Sie sind am Ende zweigeschossig. Pro Gebäude dauert der Aufbau etwa fünf Tage.
zvg

Im Westen Berns hat der Aufbau von Modulen für eine provisorische Schulanlage begonnen. Sie soll den nötigen Ausweichraum schaffen, damit in den kommenden Jahren mehrere Schulhäuser saniert und erweitert werden können.

Eine Bautätigkeit während des laufenden Schulbetriebes ist meist nicht möglich, weshalb die Schulen auf eine Ausweichmöglichkeit angewiesen sind, wie die Stadtberner Präsidialdirektion am Dienstag mitteilte.

Provisorien für 20 Jahre

Die provisorischen Modulbauten entstehen an der Brünnenstrasse 15. Nacheinander werden dort die Volksschulen Bethlehemacker, Schwabgut, Bümpliz, Statthalter, Gäbelbach und Tscharnergut Unterschlupf finden. Die Modulbauten werden voraussichtlich bis zum Jahr 2040 genutzt werden.

Auf dem Areal befinden sich bereits eine Turnhalle und ein Sportplatz. Diese werden für die Laufzeit des Provisoriums weiterbetrieben.

Der Aufbau dauert etwas länger

Das Schulraumprovisorium entsteht aus modularen Holzbauten. Die Montage dauert je nach Witterungsverhältnissen zirka fünf Arbeitstage pro Gebäude. Die Ausbauarbeiten dauern aufgrund der aktuellen Corona-Situation mit Rücksicht auf die Handwerkerinnen und Handwerker sowie die Bauleute etwas länger. Es sind dafür zehn Wochen eingeplant. Wenn alles nach Plan läuft, steht das Provisorium ab Herbst zur Verfügung.

Für den Bau des Provisoriums haben die Stimmberechtigten der Stadt Bern im November 2019 einen Baukredit von 16,1 Millionen Franken bewilligt.

SDA