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Bolligen wähltUnten Agglo, oben Dorf

Bolligen ist nahe bei Bern und trotzdem weit weg. Auch deshalb wurde das Thema einer möglichen Fusion im Wahlkampf ausgeklammert.

Rund um den Bahnhof dominiert in Bolligen der städtische Charakter – weiter oben wirds ländlicher.
Rund um den Bahnhof dominiert in Bolligen der städtische Charakter – weiter oben wirds ländlicher.
Foto: Ruben Wyttenbach

In Stosszeiten fährt vom Bahnhof in Bolligen alle sieben bis acht Minuten ein orange-weisser Zug in Richtung Bern. Der RBS befördert Pendlerinnen und Pendler zur Arbeit nach Bern oder nach Ittigen, wo Bundesämter und Swisscom viele Arbeitsplätze anbieten. Auch Studierende sind unterwegs, wenn das Coronavirus nicht gerade den Aktionsradius einschränkt. Direkt an den Gleisen steht seit 2016 eine Studenten-Lodge, deren Zimmer mit den Worten «ländlich» und «zentral» angepriesen werden.

Auch für SP-Präsident Thomas Kiser, der normalerweise mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist wieder vermehrt Homeoffice angesagt. In den Nachbargemeinden Ostermundigen und Ittigen hat sich die lokale SP entschlossen, den Sitz des Gemeindepräsidenten anzugreifen. In Bolligen ist es dagegen ruhig: Kathrin Zuber von der FDP ist bereits in stiller Wahl bestätigt.

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