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Zweifel an Corona-ForscherUni Bern verteidigt umstrittenen Professor

Der Immunologe Martin Bachmann ist wegen Insiderhandel verurteilt und hat Forschungsresultate geschönt. Die Universität sieht keinen Anlass zum Handeln.

Der Wissenschaftler Martin Bachmann fiel in der Vergangenheit immer wieder mit grossen Ankündigungen auf.
Der Wissenschaftler Martin Bachmann fiel in der Vergangenheit immer wieder mit grossen Ankündigungen auf.
Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)

Der 52-jährige Martin Bachmann, der an der Universität Bern als Professor für Immunologie lehrt, will vom Bund Millionen für einen Impfstoff gegen Covid-19. Der Forscher kündigte an, er werde bereits bis Oktober einen wirksamen Stoff im Kampf gegen das Virus entwickeln. Doch nun kommt seine zweifelhafte Vergangenheit ans Licht: Bachmann wurde 2016 wegen Insiderhandel beim Biotech-Unternehmen Cytos verurteilt. 2002 machte er in einem wissenschaftlichen Manuskript falsche Angaben. Immer wieder versprach er Heilmittel, etwa gegen Fettleibigkeit, Diabetes, Krebs oder Bluthochdruck. Doch es gelangte keine der Impfungen zur Marktreife.

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