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Digitale RestaurationUnd plötzlich wirkt die Vergangenheit frisch und lebensecht

Leistungsfähige Computer und ausgeklügelte Algorithmen befreien jahrzehntealte Filmaufnahmen von ihrer angestaubten Optik und zeigen die Vergangenheit so detailliert, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Was die digitale Auffrischung aus einer der ältesten Filmaufnahmen der Schweiz herausholt: Nicht gerade heutiges Qualitätsniveau, aber viel besser, als wir es von mehr als hundert Jahre alten Zeitdokumenten gewohnt sind.
Was die digitale Auffrischung aus einer der ältesten Filmaufnahmen der Schweiz herausholt: Nicht gerade heutiges Qualitätsniveau, aber viel besser, als wir es von mehr als hundert Jahre alten Zeitdokumenten gewohnt sind.
Screenshot: schü.

Ein Blick zurück um 124 Jahre: Die Filmaufnahmen zeigen Basel, wie niemand von uns es je gesehen hat. Passanten schlendern über die Alte Rheinbrücke, wie auf einer lebendigen Postkarte. Die Szene wirkt zufällig. Doch eine interdisziplinäre Analyse dieser 50 Sekunden zwischen Belle Epoque und Moderne ergibt, dass wir es mit einer sorgfältigen Inszenierung zu tun haben: Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kirche spazieren über die Brücke und durchs Bild. Sie wollen zeigen, dass die Industriestadt am Rheinknie bereit für die Neuzeit ist.

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