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Streaming-Konzert von Billie EilishIst das die Zukunft des Konzerts?

Viel LED, ein bisschen Todessehnsucht und Schönheiten aus einem Teenager-Kopf: Billie Eilish hat zum grossen Onlinekonzert geladen.

Ein Konzert wie ein Videoclip: Billie Eilish mit ihrem Bruder im Fantasiegarten.
Ein Konzert wie ein Videoclip: Billie Eilish mit ihrem Bruder im Fantasiegarten.
Foto: Screenshot / Billie Eilish

Das Licht flackert tiefrot, zwei schwarze Schatten bedienen Schlagzeug und Klaviatur, in der Mitte hüpft Billie Eilish in einer Art Schlafanzug durch die Szenerie, fordert die Leute zu Hause zum Mitklatschen auf, juchzt wiederholt «We are live» ins Mikrofon und singt ein Lied über das Monster, das unter ihrem Bett lebt – gleichzeitig lesbar als einen Song über Begehr und Verderb, über den Wunsch und die Anmassung, geliebt zu werden. Über Leben und Tod.

Billie Eilish hat den Opener «Bury a Friend» in ihrer Kindheit zusammen mit ihrem Bruder geschrieben. Jetzt ist sie 18, eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Gegenwart und hat zu ihrem ersten grossen Onlinekonzert geladen. Dieses soll denn auch gleich neue technische Massstäbe in dieser Disziplin setzen. Sie habe monatelang mit ihrer Crew an diesem Happening gearbeitet, liess sie ausrichten, und stellte den Fans in Aussicht, dass sie ihnen dabei mittels Extended-Reality-Technologie Einblicke in ihren Kopf gewähren werde. Nun, nachdem es dort – wie erwähnt – rot geflackert hat, taucht als Nächstes eine monströse Spinne auf, später beherbergt Billie Eilishs Kopf einen Fantasiegarten oder ein virtuelles Aquarium, in dem einem sonderbare Wesen und friedliche Haie um die Ohren schwimmen.

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