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Priorisierung nach Alter und RisikoWas Sie über den Start der Corona-Impfungen wissen müssen

Heute beginnt die Zentralschweiz in Alters- und Pflegeheimen mit der Corona-Impfung. Allerdings reichen die angelieferten Impfdosen noch längst nicht für alle Risikogruppen.

Der Impfstoff von Pfizer/Biontec wird in der Schweiz zuerst angewendet.
Der Impfstoff von Pfizer/Biontec wird in der Schweiz zuerst angewendet.
Foto: AFP

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Dienstag die offizielle Impfkampagne gestartet und mit Fachexperten über die Covid-Impfung informiert.

Wer wird zuerst geimpft?

Über 75-Jährige werden in der Schweiz zuerst geimpft. Hier wird im englischen York der Impfstoff von Pfizer/Biontec gespritzt.
Über 75-Jährige werden in der Schweiz zuerst geimpft. Hier wird im englischen York der Impfstoff von Pfizer/Biontec gespritzt.
Foto: Ian Forsyth (Getty Images)

Da der Schweiz wie auch anderen Ländern zu Beginn nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht, wird eine Priorisierung vorgenommen. Zuerst wird die Gruppe der durch eine Covid-Erkrankung besonders gefährdeten Menschen geimpft. An erster Stelle stehen dabei alle ab dem Alter 75. An zweiter Stelle kommen Erwachsene mit chronischen Erkrankungen, die das höchste Gesundheitsrisiko bei einer Covid-Erkrankung tragen. In dieser zweiten Gruppe spielt das Alter keine Rolle. Zu den Hochrisiko-Erkrankungen gehören Herzinsuffizienz, therapieresistenter Bluthochdruck, schwere Atemwegserkrankungen, starkes Übergewicht, Diabetes und Immunschwäche. Diese Personen sollen durch ihre Ärzte auf die Impfung hingewiesen werden. An dritter Stelle werden dann die 65- bis 74-Jährigen geimpft, und an vierter Stelle folgen Erwachsene unter 65 Jahren mit anderen chronischen Erkrankungen.

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