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Umstrittenes GeschäftsmodellUber weht in Bern ein rauer Wind entgegen

Beim Fahrdienstvermittler Uber sind in Bern oft keine Fahrer verfügbar – und gegen Uber Eats regt sich politischer Widerstand.

In Genf sind die Uber-Eats-Kuriere seit kurzem angestellt, in Bern sind sie selbstständigerwerbend.
In Genf sind die Uber-Eats-Kuriere seit kurzem angestellt, in Bern sind sie selbstständigerwerbend.
Foto: Magali Girardin

Anfang Jahr ist das Unternehmen Uber sowohl mit Menülieferungen als auch mit Fahrdienstvermittlungen in Bern gestartet. Inzwischen sind die Kuriere von Uber Eats Teil des Stadtbildes geworden – beim Fahrdienst jedoch fehlen Fahrerinnen und Fahrer.

Ismael Mechai teilt die Beobachtung, dass kaum noch Taxifahrer für Uber in Bern unterwegs sind. Er ist Präsident des Berner Taxiverbands und Geschäftsleitungsmitglied bei Taxi Bern. «Ich kenne einige Taxihalter, die anfangs bei Uber mitmachten, inzwischen aber wieder abgesprungen sind. Offenbar waren für sie die Konditionen nicht zufriedenstellend.» Bei Uber selbst hingegen heisst es auf Anfrage, man sei «nach einem zufriedenstellenden Start im Februar weiterhin in Bern aktiv». Es könne schon vorkommen, dass «im Moment der Anfrage gerade kein Fahrer im entsprechenden Umfeld eingeloggt oder für eine Fahrtanfrage frei» sei. Dies, weil die Fahrerinnen und Fahrer selbstständig und flexibel entscheiden könnten, wann und wo sie die Uber-App verwendeten.

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