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«Trumps Präsidentschaft hat auch positive Effekte für Mexiko»

«Nur die Drogenlegalisierung kann die Kartelle entmachten»: Schriftstellerin Guadalupe Nettel. (Bild: Zuma/Imago)

Geht es nach US-Präsident Donald Trump, dann sind Menschen, die aus Mexiko in die USA einwandern, Vergewaltiger und Verbrecher. Die mexikanische Regierung bezeichnet er als «vollkommen korrupt», die mexikanische Bevölkerung als Bedrohung. Wie geht man damit um? Hilft Humor?

Welche wären das?

Trump will eine Mauer zwischen beiden Staaten bauen. Diese Art der Politik könnte dem Austausch massiv schaden.

Der Terror der Drogenkartelle dominiert auch den Wahlkampf in Mexiko. Die grösste Unterstützung geniesst der Kandidat Andrés Manuel López Obrador, ein Linkspopulist, der eine Amnestie für die Kartelle fordert. Sie unterstützen hingegen die unabhängige indigene Kandidatin Marichuy Patricio, obwohl diese eigentlich keine Chancen auf einen Wahlerfolg hat.

Das zweite grosse Thema in Mexiko ist die Migration. Ihr Roman «Nach dem Winter» handelt ebenfalls davon, aber auf optimistische Art.

Sie führen bislang auch ein eher unstetes Leben: Ehe Sie nach Mexiko zurückgekehrt sind, haben Sie unter anderem in Frankreich, Kanada und Spanien gelebt.

Danach sind Sie nach Mexiko zurückgekehrt. Aber nur, um zum Studium wieder nach Paris zu gehen. Warum?

Und?

Warum das?