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Verlegung möglichTrotz Corona: Das Feldschiessen findet statt

Der Schweizer Sportschützenverband ändert die Regeln, geschossen werden kann bis September. Im Sensebezirk wurde der Traditionsanlass dennoch abgesagt.

Philipp Rindlisbacher
Präzisionsarbeit: Auf der Aeschlenalp wird das Feldschiessen noch am Waldrand ausgetragen. Die Scheiben befinden sich am Gegenhang.
Präzisionsarbeit: Auf der Aeschlenalp wird das Feldschiessen noch am Waldrand ausgetragen. Die Scheiben befinden sich am Gegenhang.
Foto: Hans Wüthrich

Auch das eidgenössische Feldschiessen wird durch den Coronavirus beeinträchtigt. Die Durchführung vom 5. bis 7. Juni ist höchst fraglich – Vereinen, die den Anlass als kleineres oder gar grösseres Fest inszenieren, fehlt die Planungssicherheit. Im Sense-Bezirk wurde der Traditionsanlass bereits abgesagt.

Der Schweizer Sportschützenverband jedoch bietet Hand und rückt für einmal vom Prinzip ab, das Feldschiessen an einem einzigen Wochenende durchzuführen. Bis Ende September kann es in den einzelnen Vereinen abgehalten werden, an einem Schiessstand könnte theoretisch über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg geschossen werden. Eine komplette Absage wollte der nationale Verband unbedingt vermeiden, gilt das Feldschiessen doch als PR-Veranstaltung für den hiesigen Schiesssport. Auch Bundesübungen und Jungschützenkurse können bis Ende September nachgeholt werden.

2019 nahmen 130184 Schützen am Feldschiessen teil. Am meisten davon in Bern, deren 25487.