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Geldblog: Neue Regeln für BVG-VersicherteTrotz Arbeitslosigkeit PK-versichert?

Faire Neuregelung: Bisher hatte eine Kündigung kurz vor der Pensionierung grosse Auswirkungen auf die Rente.

Die einzelnen Vorsorgeinstitutionen können zusätzliche Regelungen und Ausgestaltungen vorsehen, so auch freiwillige Weiterversicherungen schon ab 55.

5 Kommentare
    M. V.

    Gute Neuerung für ältere AN.

    Die Weiterversicherung bei der bisherigen PK war bereits bis anhin möglich. Nun ist es für die PK’s zu einer Pflicht geworden.

    “Versicherte, die die Versicherung nach diesem Artikel (BVG 47a) weiterführen, sind gleichberechtigt wie die im gleichen Kollektiv aufgrund eines bestehenden Arbeitsverhältnisses Versicherten, insbesondere in Bezug auf den Zins, den Umwandlungssatz sowie auf Zuschüsse durch den früheren Arbeitgeber oder einen Dritten.”

    Somit die gleichen reglementarischen Bedingungen für alle Versicherte. Beim dann “externen” Versicherten wird das letzte versicherte Salär, zum Zeitpunkt der Kündigung durch den AG, eingefroren. Einkäufe und Rückzahlungen von WEF-Vorbezügen sind weiterhin möglich. Der Versicherte muss den Sparprozess nicht weiterführen. Den Risikoteil und somit deren AG- und AN-Prämien sowie die Verwaltungskosten muss er bei Weiterversicherung gem. BVG 47a tragen. Es ist also nicht möglich nur zu Sparen und auf den Risikoteil zu verzichten.

    Wenn der ehemalige AG nicht bereit ist, weiterhin einen Beitrag zu leisten, wird dies für den entlassen AN nicht billig. Aber immer noch deutlich günstiger, als eine Weiterversicherung, dann übrigens nur im Obligatorium möglich, bei der teuren Auffangeinrichtung.