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Angst vor CoronavirusTransitplatz für Fahrende in Gampelen öffnet später

Weil die Behörden die Ausbreitung des Corona-Virus fürchten, öffnen sie den Transitplatz für Fahrenden in Gampelen später als geplant.

sda /zec
Der Transitplatz für Fahrende in Gampelen eröffnet später. (Symbolbild/Archiv)Wileroltigen © Valerie Chetelat
Der Transitplatz für Fahrende in Gampelen eröffnet später. (Symbolbild/Archiv)Wileroltigen © Valerie Chetelat
Bild: Valérie Chételat

Wegen des Coronavirus steht Fahrenden der provisorische Transitplatz in Gampelen in diesem Jahr später als vorgesehen zur Verfügung. Statt wie geplant am 1. April wird der Platz erst nach Beendigung der vom Bund ausgerufenen ausserordentlichen Lage eröffnet, also frühestens am 19. April.

Die Gampeler Behörden befürchten, das Virus könnte sich weiterverbreiten, wenn Gemeindeangestellte auf dem Platz Kontrollen durchführen und Reinigungsarbeiten durchführen müssten. Das sagte Gampelens Gemeindepräsidentin Barbara Béguin am Mittwoch auf Anfrage. Sie ergänzte damit eine Mitteilung des Regierungsstatthalteramts Seeland.

Eröffnet wurde der provisorische Transitplatz im vergangenen Jahr. Er wurde für ausländische Fahrende eingerichtet. Das rund 3000 Quadratmeter grosse Gelände unweit der Justizvollzugsanstalt Witzwil bietet Platz für 30 Wohnwagen, wie das Regierungsstatthalteramt Seeland damals mitteilte. Der Betrieb ist auf zwei Jahre befristet.

Für den Betrieb des Platzes zuständig ist die Gemeinde Gampelen. Die Kosten für den Auf- und Abbau des provisorischen Durchgangsplatzes übernahm der Kanton Bern. Die Betriebskosten werden durch die Einnahme von Platzgebühren gedeckt.