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Nach Urteil in IndizienprpozessTötungsdelikt von Frutigen: Verurteilter Mann stirbt im Gefängnis

Der mutmassliche Täter im Tötungsdelikt von Frutigen BE ist tot. Fünf Wochen nach dem erstinstanzlichen Urteil ist der Mann im Regionalgefängnis Thun verstorben.

Der 57-jährige, wegen vorsätzlicher Tötung verurteilte Schweizer, ist im Regionalgefängnis Thun gestorben.
Der 57-jährige, wegen vorsätzlicher Tötung verurteilte Schweizer, ist im Regionalgefängnis Thun gestorben.
Foto: PD

Die Kantonspolizei Bern bestätigte am Mittwochabend einen entsprechenden Bericht auf «Blick Online». Die Todesursache steht noch nicht fest. Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland geht von einem medizinischen Problem aus.

Der 57-jährige Schweizer war in einem Indizienprozess zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren verurteilt worden. Nach Überzeugung des Regionalgerichts in Thun hat er im Februar 2018 in Frutigen seine Freundin umgebracht und danach deren Haus angezündet. Schuldig gesprochen wurde der Mann wegen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens.

Todesursache unklar

Am vergangenen Freitagvormittag, 20. November, wurde der Mann tot in einer Zelle des Regionalgefängnisses Thun aufgefunden. Die Kantonspolizei Bern berichtete am Samstag über den Todesfall, gab damals aber nicht an, dass es sich dabei um den mutmasslichen Täter des Frutiger Tötungsdelikts handelte.

Warum der Mann starb, ist noch nicht geklärt. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich untersucht die Todesursache. Hinweise auf Dritteinwirkung lägen nicht vor, teilte die Staatsanwaltschaft im Communiqué vom vergangenen Samstag mit.

SDA