Zum Hauptinhalt springen

Todesfall in Luzerner PflegeheimGeimpfter 91-Jähriger stirbt – Swissmedic gibt Entwarnung

Im Kanton Luzern ist ein Mann nach der Covid-Impfung gestorben. Für Swissmedic und die kantonalen Behörden ist ein Zusammenhang mit dem Vakzin nicht ersichtlich.

Der Impfstoff von Pfizer Biontech, aufgenommen in einem Altersheim in Gelterkinden.
Der Impfstoff von Pfizer Biontech, aufgenommen in einem Altersheim in Gelterkinden.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Bei dem Todesfall einer gegen Covid-19 geimpften Person im Kanton Luzern ist nach Angaben des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich. Das hätten Abklärungen der kantonalen Gesundheitsbehörden und von Swissmedic ergeben.

Aufgrund der Krankengeschichte und des Krankheitsverlaufs sei ein Zusammenhang zwischen dem Tod der Person und der Covid-19-Impfung höchst unwahrscheinlich, teilte Swissmedic am Mittwoch mit.

Laut Swissmedic ist im Kanton Luzern eine 91-jährige Person, die an mehreren schweren Vorerkrankungen litt, einige Tage nach einer Covid-19-Impfung in einem Alters- und Pflegeheim verstorben.

«Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf legen einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe», schrieb Swissmedic weiter. Die zur Verfügung stehenden, umfassenden Angaben würden auf die vorbestehenden Erkrankungen als natürliche Todesursache hinweisen.

Die Luzerner Gesundheitsdirektion hatte den Fall Swissmedic gemeldet, das den verabreichten Impfstoff von Pfizer/Biontech zugelassen hatte, wie es auf Anfrage von Keystone-SDA hiess. Zuvor hatte zeitpunkt.ch über die verstorbene Person berichtet.

Bisher keine unbekannten Nebenwirkungen

Bisher sind laut Swissmedic bei Impfungen gegen das neuartige Coronavirus keine unbekannten Nebenwirkungen aufgetreten. Es gebe zum jetzigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte für eine Veränderung des Nutzen-Risiko-Profils des eingesetzten Impfstoffs.

Anlässlich der Zulassung des Impfstoffes hatte Swissmedic angekündigt, dessen Sicherheit genau zu überwachen. Bisher dokumentiert waren gemäss damaligen Angaben am häufigsten Nebenwirkungen, die mit jenen einer Grippeimpfung vergleichbar waren. Für medizinische Fachpersonen betreibt Swissmedic ein spezielles Online-System zur Meldung vermuteter unerwünschter Wirkungen.

Gemäss dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von zeitpunkt.ch war die Person am 24. Dezember in einer Einrichtung für Demenzkranke geimpft worden und am 29. Dezember verstorben.

SDA

377 Kommentare
    gion-duri mengold

    Je mehr Impfoten es gibt, desto schneller bekommen diejenigen eine Termin, die sich impfen lassen möchten. Und das zum Glück ist die fakenewsresistente Mehrheit.