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Coronavirus im Kanton Bern +++ Neue Tests an Schulen +++ Lenk streicht Maskenpflicht +++ 66 neue Infektionen +++ Beizen öffnen für Büezer +++

Läden, Museen, Sportplätze und Tierpark: Wir haben den ersten Lockerungsschritt an mehreren Schauplätzen begleitet.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Seit dem 1. März dürfen Läden, Sportplätze, Museen und Zoos wieder öffnen. Restaurants, Bars, Clubs sowie Konzert- und Theaterlokale bleiben hingegen geschlossen (Lesen Sie hier, was seit dem 1. März wieder möglich ist). Im Freien gilt eine 15-Personen-Grenze. In Innenräumen dürfen sich höchstens fünf Personen treffen.

  • Wo es technisch möglich ist, gilt eine Homeoffice-Pflicht.

  • Schulen bleiben geöffnet, Hochschulen müssen jedoch auf Fernunterricht umstellen.

  • Der Kanton meldet 66 Neuansteckungen.

  • Der 7-Tage-Schnitt der Infektionen beträgt 96. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 84.

  • Die Zahl der Todesfälle liegt bei 996.

Das gilt aktuell im Kanton Bern.

Wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln: zur Übersicht.

Weitere Grafiken zur Entwicklung der Pandemie im Kanton Bern finden Sie an dieser Stelle.

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Corona-Tests in verschiedenen Schulen

Im Berner Länggass-Schulhaus wurde vom Kantonsärztlichen Dienst (KAD) aufgrund von erneuten positiven Fällen eine zweite Durchtestung der Schülerinnen und Schülern angeordnet. Die Tests fanden heute statt, die Tagesschule blieben geschlossen. Dies teilte die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern mit.

Im Berner Pestalozzi-Schulhaus werden morgen Mittwoch 16 Klassen getestet, nachdem vier positive Fälle aus verschiedenen Klassen bekannt wurden. Auch in der Gemeinde Oberthal wurden aufgrund von positiven Fällen Tests für die Schülerinnen und Schüler einer Klasse angeordnet. Die Tests werden, wo möglich, mit den neuen PCR-Speicheltests durchgeführt, sodass keine Nasen-Rachen-Abstriche mehr nötig sind. (pd)

100 Berner Schüler und Schülerinnen in Quarantäne

Massen-Quarantäne im Berner Mattenhofquartier: Im Pestalozzischulhaus wurde für fast 100 Kinder Quarantäne angeordnet, wie die «Berner Zeitung» ein Schreiben auf der Webseite des Schulhauses zitiert.

Zuvor wurde bei einem Kind eine mutierte Variante des Corona-Virus festgestellt. Zudem kam es zu einer weiteren Ansteckung, ob dort Mutationen im Spiel sind, ist noch nicht bekannt.

Bei den Klassen in Quarantäne handelt es sich um eine Zweijahrgangsklasse der Stufen 1/2 sowie drei Zweijahrgangsklassen der Stufen 5/6.

Die Wahlfächer fallen bis auf Weiteres aus, die Bibliothek bleibt geschlossen. Offen bleibt die Tagesschule. Auch der Regelunterricht findet gemäss Stundenplan statt.

Gemäss BZ soll am Mittwoch bei zwölf Klassen eine Durchtestung mit einem PCR-Speicheltest durchgeführt werden. Dies sei vom Kantonsärztlichen Dienst angeordnet worden. Für diese Klassen fällt der Unterricht am Mittwoch aus. (zec)

Profi-Sportklubs und Berner Regierung führen Corona-Dialog weiter

Zum dritten Mal hat sich am vergangenen Freitag eine Delegation der Berner Kantonsregierung mit Vertretern von Berner Fussball- und Eishockey-Spitzenklubs getroffen. Besprochen wurde die epidemiologische Lage und die aktuellen Herausforderungen bei den Vereinen.

Wie die Kantonsregierung am Dienstag mitteilte, sprachen die Politiker und Sportfunktionäre auch über die Wirkung der Bundeshilfen für die professionellen und halbprofessionellen Sportklubs. Ebenfalls ein Thema war die mögliche weitere Entwicklung der Coronapandemie.

Die Delegation des Regierungsrates informierte zudem über den in der Märzsession des Grossen Rates zu beschliessenden Rahmenkredit für die Übernahme von Solidarbürgschaften für Bundesdarlehen. Ende Mai wollen sich Regierungsratsmitglieder und Sportfunktionäre erneut treffen.

Vertreten waren Sportclubs der Super und der Challenge League im Fussball sowie der National und der Swiss League im Eishockey. (sda)

Ulisses Garcia von den Berner Young Boys.
Ulisses Garcia von den Berner Young Boys.
Martin Meienberger/freshfocus
Maskenpflicht im Lenker Dorfzentrum gilt bald nicht mehr

Ab dem kommenden Montag gilt im Dorfzentrum von Lenk im Simmental keine Maskentragpflicht mehr. Der Lenker Gemeinderat hat die Pflicht wegen der zu Ende gehenden Wintersportferien aufgehoben.

Wie er am Dienstag mitteilte, geht mit dem Ferienende eine deutliche Abnahme des Fussgängeraufkommens im Dorfzentrum einher. Die Covid-19-Verordnung des Bundes besage, dass nur in belebten Fussgängerbereichen eine Maskenpflicht verhängt werden müsse.

Beschlossen hatte die Lenker Exekutive die Maskentragpflicht Mitte Dezember. Der Gemeinderat schreibt auch, zur Kontrolle der Maskentragpflicht seien weniger Securitas-Patrouillen eingesetzt worden als angenommen. Vom budgetierten Maximalbetrag von 80'000 Franken wurden nur 10'000 Franken beansprucht. (sda)

66 neue Fälle, drei Todesfälle

Stand heute morgen um acht Uhr meldet der Kanton Bern 66 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Bei 1692 Tests sind das 3,9 Prozent positive Testergebnisse. Im Sieben-Tage-Schnitt beträgt die Zahl der Infektionen 94. Gestern lag dieser Wert bei 96, vor einer Woche lag er bei 84.

Zudem sind drei weitere Personen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton Bern beträgt damit 996.

Zu den Personen im Spital wurden am Dienstag keine neuen Informationen veröffentlicht. Am Montag waren 71 hospitalisiert, 17 davon auf der Intensivstation. 13 davon mussten beatmet werden.

Zudem wurden gestern 3'140 Impfdosen verabreicht, insgesamt wurden bisher 90'981 Dosen verimpft. Damit sind nun 27'062 Personen im Kanton Bern zum zweiten Mal geimpft. (zec)

Restaurants dürfen für Büezer öffnen

Ein warmes Mittagessen für Handwerkerinnen und Handwerker: Auch im Kanton Bern können nun Restaurants für Berufstätige im Ausseneinsatz am Mittag ihre Türen öffnen.

Für diese «Betriebskantinen für Berufstätige im Ausseneinsatz» gelten laut der Mitteilung des Kantons vom Montag insbesondere zwei Voraussetzungen: Sie dürfen nur an Werktagen von 11 bis 14 Uhr geöffnet sein, und Zugang haben nur Berufstätige aus bestimmten Branchen, nämlich Landwirtschaft (Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft), Handwerkerinnen und Handwerker, Mitarbeitende des Sektors Bau- und Strassenarbeit (Bauhaupt- und Ausbaugewerbe) und Berufstätige im Montageservice.

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeitenden zudem vorgängig schriftlich bei ihrer «Betriebskantine» anmelden, und die Restaurants müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Die neue Regelung tritt per sofort in Kraft und soll laut der Mitteilung «unbürokratisch» umgesetzt werden. (pd)

Endlich wieder Inspiration im Museum

Melanie kommt mit ihren beiden Töchtern Aniko und Aline ins Museum. «Das Museum», wie Aniko sagt, ihr Lieblingsmuseum, das Naturhistorische. «Wir freuen uns sehr, dass wir wieder kommen können», sagt Melanie, während Aniko die kleine Schwester Richtung Krokodil zieht. Die Familie hat das Museum trotz Sonnenschein dem Tierpark vorgezogen. Sie hofften, dass es hier weniger Leute hat.

Rund 30 Personen sind eine halbe Stunde nach Türöffnung im Haus. Anders als sonst sind es vor allem Erwachsene, wie die beiden Freundinnen Melanie Altanian und Stephanie Deig. «Ich konnte es kaum erwarten wieder aus den eigenen vier Wänden zu kommen und mich inspirieren zu lassen», sagt Altanian in der Ausstellung zum Weltuntergang. Deig ist etwas vorsichtiger: «Ich bin nicht ganz sicher, ob wir das schon tun sollten», sagt sie. Deshalb sei sie froh, dass es nur wenig Leute habe.

Im Erdgeschoss sitzen junge Leute vor den Schaukasten und zeichnen. Es sind angehende Hochbauzeichner im Skizzenkurs. «Endlich können wir wieder ausserhalb des Schulzimmers zeichnen», sagt Sarah Thalmann. «Das ist schon cool», ergänzt ihre Kollegin. (nj)

Die ersten Besucher im Naturhistorischen Museum Bern.
Adrian Moser
Geburtstag mit 15 Leuten

Den Mittag geniessen viele Bernerinnen und Berner auf den sonnigen Plätzen. Auf der Bundesterrasse, der kleinen Schanze und im Rosengarten verbringen viele ihre Mittagspause. Auch, wenn man ab heute mit seinem Team die Pause gemeinsam draussen verbringen dürfte, sieht man fast nur kleine Grüppchen. Die Polizei patrouilliert durch die Parks, muss aber nicht eingreifen.

Im Rosengarten feiert derweil eine kleine Gruppe einen 70. Geburtstag. Man habe genau 15 Leute eingeladen, erzählt die Tochter des Jubilaren. Die Rosengarten-Mauer wurde rasch in eine Bar verwandelt, darauf sind mittgebrachte Häppchen drapiert, freudig stösst man an. (sie)

Mittagssonne auf der Berner Bundesterrasse.
Mittagssonne auf der Berner Bundesterrasse.
Foto: sie
Picknicken auf dem Waisenhausplatz

Der Waisenhausplatz sieht aus wie immer, wenn mittags die Sonne scheint. Die Schüler und Schülerinnen sitzen in kleinen Gruppen auf dem Boden und essen ihr Picknick. Obwohl sich draussen wieder 15 Personen treffen dürfen, ist keine Gruppe grösser als 5 Leute. (nj)

Foto: nj
Ruhiger Rosengarten

Trotz Lockerungen und Sonne: Der Berner Rosengarten wird am Mittag nicht überrannt. Bisher halten sich dort nur wenige Zweier-Gruppen auf. (sie)

Foto: sie

Effizient arbeiten im Lesesaal

Der Lesesaal in der Nationalbibliothek ist wieder offen. Die Freiburger Studentin Céline Bouziat ist froh darum. Sie arbeite im hellen und ruhigen Lesesaal der Nationalbibliothek effizienter als zu Hause, sagt sie.

In den beiden Sälen befinden sich fünf Personen. Das sei etwas weniger als vor dem letzten Lockdown, sagt Simone Schäfer, die für die Publikumsräume zuständig ist. Es kämen vor allem Leute, die Dokumente einsehen wollten, die nicht ausleihbar seien.

Besucherinnen und Besucher anziehen wird bald auch die neue Ausstellung in der Nationalbibliothek zum Thema Fleisch. Sie geht am Donnerstag auf. (nj)

Foto: nj
47 Neuansteckungen, Fallzahlen stagnieren

Innerhalb von 24 Stunden sind im Kanton Bern bis am Montagmorgen 47 Personen neu positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bei 1'002 durchgeführten Tests. Die Positivitätsrate beträgt demnach 4,7 Prozent. Es sind keine weiteren Personen im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung gestorben.

Das sind deutlich geringere Werte als noch am Sonntag, als 109 Neuansteckungen gemeldet worden sind. Allerdings zeigten bereits die letzten Wochen, dass am Wochenende deutlich weniger Corona-Tests durchgeführt werden. Demnach sind die Fallzahlen am Montag oft tiefer.

Im Durchschnitt der letzten sieben Tage sind pro Tag 96 Corona-Ansteckungen dazugekommen. Das sind 12 Prozent mehr als in der Vorwoche. In der vergangenen Woche fielen 981 von insgesamt 15'815 durchgeführten Corona-Tests positiv aus. Das entspricht einer Positivitätsrate von 6,2 Prozent. In der Vorwoche lag diese bei 4,5 Prozent bei leicht mehr durchgeführten Tests.

Leicht weniger Hospitalisierte

Am Montagmorgen befanden sich 71 Corona-Patientinnen und -Patienten in bernischen Spitälern. 17 davon wurden auf der Intensivstation gepflegt. 13 von ihnen künstlich beatmet. Am Freitag waren noch 75 Personen im Spital, wovon 15 künstlich beatmet werden mussten. (nfe)

Kanton Bern
Wiedereröffnung im Historischen Museum

Die meisten Museumsbesucher wollten sich die Wechselausstellung Frauen im Bundeshaus ansehen. Sie war erst eine Woche offen bevor sie wieder geschlossen worden war.

Einer der Besucher ist Bruno Adrian Lüscher Die Ausstellung beeindruckt ihn. «Von diesen Frauen kann man kämpfen lernen.» Der Pensionierte vermisst die Kultur. Im Historischen Museum trifft er ehemalige Kollegen und hält einen kurzen Schwatz. Dass nicht mehr Besucher im Museum sind führt er darauf zurück, dass das Haus am Montag normalerweise geschlossen ist. (nj)

Auch im Museum bleibt der Ansturm aus

Eine halbe Stunde nach der Öffnung sind etwa zehn Personen im Historischen Museum in Bern. Einer von ihnen ist Hansruedi Singer. Er ist aus Winterthur angereist, weil er sich für Geschichte interessiert und das Historische Museum in Bern gerne mag.

Das Museum ist normalerweise am Montag geschlossen, wie die meisten Museen. Am ersten Tag nach dem Lockdown macht es einen Ausnahme. Der Ansturm sei allerdings nicht riesig, sagt eine Aufsichtsperson. (nj)

Bisher ein ruhiger Neustart für Berns Läden

Der grosse Ansturm ist ausgeblieben: Die Läden in der Berner Innenstadt sind am Montagmorgen sanft aus dem Lockdown erwacht. Die Wiedereröffnung verlief ausgesprochen ruhig.

Das zeigte ein Augenschein eines Keystone-SDA-Reporters im Berner Stadtzentrum. Ende April 2020 hatten sich noch lange Schlangen vor den Baumärkten und Gartencentern gebildet, die damals als erste wieder öffnen durften.

Diesmal ist es anders. Eigentlich fühlt es sich wie ein normaler Montagmorgen an, ausser dass die Cafés und Restaurants weiterhin geschlossen sind. Belebt wird die Szenerie um 9 Uhr früh vor allem von Warenanlieferungen.

Beim Warenhaus Loeb ist Sicherheitspersonal an jedem Eingang postiert, und Digitaltafeln zeigen an, wie viele zusätzliche Kundinnen und Kunden noch Platz hätten. Kurz nach 9 Uhr sind es über 500.

Im Innern des Warenhauses fällt auf, wie rücksichtsvoll sich Personal und Kundschaft verhalten. Die Abstände werden genau eingehalten. Vor den Rolltreppen gibts deshalb hin und wieder kurze Wartezeiten.

Freude beim Personal

Sechs Wochen waren die «Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs» geschlossen. Die Freude darüber, dass diese Zeit vorüber ist, steht manch einer Loeb-Verkäuferin trotz Maske ins Gesicht geschrieben. Und die Kundschaft freut sich, wieder Jacken und Schuhe anprobieren zu dürfen, statt auf gut Glück im Netz bestellen zu müssen.

Überall in der Stadt machen Geschäfte Werbung für vergünstigte Waren: «Ausverkauf!" – «Sale!". Nicht nur Kleiderläden versuchen auf diese Weise ihre vollen Lager zu leeren. Auch andere Artikel wie etwa Gartenmöbel sind da und dort stark vergünstigt zu haben.

Beinahe wie immer ist das Treiben in den Supermärkten, die ja gar nie dichtmachen mussten. Und doch gibt es einen kleinen Unterschied: Migros, Coop & Co. dürfen nun wieder ihr gesamtes Sortiment verkaufen. Abgesperrte Kleiderregale und dergleichen gibt es nicht mehr. (sda)

Kein Grossandrang nach dem Neustart in Bern.
Kein Grossandrang nach dem Neustart in Bern.
Foto: Adrian Moser
60 Tierpark-Besucher

Um 10 Uhr sind schon rund 60 Personen im Zoo. 500 sind erlaubt.

Die Tiere reagieren neugierig auf die Besucherinnen und Besucher. Sie kommen zum Teil nahe an den Zaun und schauen die Menschen ohne Scheu an, wie der Eisfuchs oder die Wildkatze. Der Leopard zeigt sich kurz und verschwindet dann bald wieder. Ihm war die Ruhe der letzten Wochen offenbar lieber. (nj)

Foto: nj
Erste Familien im Tierpark

Die Flamingos recken die Köpfe, wenn Besucher kommen. Tatsächlich sind um 9 Uhr schon die ersten Besucher da. Es sind vor allem Familien. Drinnen werden sie von den Seehunden begrüsst.

Die Tiere hätten die Besucher vermisst, sagt Doris Slezak vom Tierpark. «Sogar die Fische reagierten im Lockdown anders auf die wenigen Menschen.»

Im Tierpark haben die Flamingos bereits um 9 Uhr wieder erste Besucher.
Im Tierpark haben die Flamingos bereits um 9 Uhr wieder erste Besucher.
Foto: nj

Das Vivarium ist laut Bundesverordnung gesperrt. Slezak vom Tierpark kann den Grund dafür nicht erklären. Der Zoo habe ein gutes Schutzkonzept. «Aber wir sind froh, dass wir den Aussenbereich öffnen dürfen», sagt sie. «Denn was ist ein Zoo ohne Menschen?» (nj)

Der Tierpark ist wieder offen, das Vivarium bleibt aber zu.
Der Tierpark ist wieder offen, das Vivarium bleibt aber zu.
Foto: nj

Bücher, Parfums und Elektrogeräte sind kaum gefragt

Gähnende Leere herrschte kurz nach 9 Uhr auch in den Bücherläden, Parfümerien und Elektrogeschäften. Die teils gross angeschriebenen Rabatte scheinen am Montagmorgen die Masse nicht anzuziehen. Derweil sind viele Verkäuferinnen und Verkäufer daran, die Läden einzurichten und den über Wochen angesammelten Staub wegzuputzen. (sie)

Keine Kunden, dafür Zeit, den Laden nach Wochen des Stillstands wieder einzurichten: Eine Parfümerie in der Berner Innenstadt.
Keine Kunden, dafür Zeit, den Laden nach Wochen des Stillstands wieder einzurichten: Eine Parfümerie in der Berner Innenstadt.
Foto: sie
Kein Grossandrang um 9 Uhr

Heute Morgen öffneten um 9 Uhr in der Stadt Bern wieder die Kleiderläden. Kurz vor 9 war zwar das Personenaufkommen grösser als in den Tagen zuvor. Von einem Grossandrang kann aber nicht die Rede sein, wie die «Bund»-Reporterin vor Ort feststellte. Einzig vor der Globus-Filiale in der Marktgasse standen eine Handvoll Menschen an. (sie)

Nach Crona-Schliessungen öffnen die Läden heute wieder: Um neun Uhr ist es in der Berner Innenstadt noch ruhig.
Nach Crona-Schliessungen öffnen die Läden heute wieder: Um neun Uhr ist es in der Berner Innenstadt noch ruhig.
Foto: sie

Heute geht es wieder los

Seit Mitte Januar waren Läden, Museen, Sportplätze und Tierpark Corona-bedingt geschlossen. Heute Montag nun wird erstmals wieder gelockert. Lesen Sie hier, was nun alles wieder möglich ist.

Worauf freuen sich die Bernerinnen und Berner? Was hat ihnen am meisten gefehlt? Wo bestehen besondere Bedürfnisse? Was fällt auf?

Wir sind vor Ort und berichten fortlaufend.

88 Kommentare
    Stefan s.

    Ich kann nicht verstehen warum das Testcenter in Bern eine Woche Pause braucht um von Nasebohrtest auf den m.E. einfacheren Speicheltest umzustellen. Ist der nun eine Erleichterung oder so wahnsinnig kompliziert dass die Belegschaft eine Woche Weiterbildung braucht um nichts Falsch zu machen? Ich versteh nicht was so kompliziert ist jemanden in ein Röhrli spucken zu lassen, die Österreicher machen das zuhause ohne wöchentliche Weiterbildung.