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Coronavirus im Kanton Bern+++ Insgesamt 3'100 Corona-Fälle im Kanton Bern +++ 60 neue Ansteckungen +++

Die Zahl der Corona-Fälle im Kanton steigt auf gesamthaft 3'101.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt 3'101 bestätigte Corona-Fälle und neu 100 Todesfälle im Kanton Bern.
  • Die aktuellsten Vorschriften im Kanton Bern finden Sie an dieser Stelle: «Das gilt aktuell im Kanton Bern»
  • Wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln: zur Übersicht.

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Fallzahlen steigen weiter steil

60 neue laborbestätigte Coronafälle im Kanton Bern: Das meldet die Bernische Gesundheitsdirektion auf ihrer Webseite. Gestern waren es noch 51 neue Fälle.

Corona an der BFH

An der Berner Fachhochschule ist es in einer Klasse am Departement Wirtschaft zu einem Corona-Fall gekommen. Dies schreibt das Departement in einer Information an Studierende und Mitarbeiter.

Die betreffenden Studierenden und Dozenten seien aufgefordert, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben. Über das weitere Vorgehen müsse das Kantonsarztamt erst noch entscheiden, heisst es im Schreiben vom späten Freitagabend.

51 neue Fälle gemeldet, 14 davon in Biel

Bereits zum dritten Mal in Folge wurden im Kanton Bern mehr als 40 neue Fälle im Verlauf eines Tages gemeldet. Von den 51 neu mit Corona erkrankten wohnen 14 in Biel. Die Stadt meldet somit zum dritten Tag in Folge mehr als 10 Neuansteckungen. Zudem ist im Kanton Bern die 100. Person am Virus gestorben.

43 neue Ansteckungen

Der Kanton Bern meldet auf seiner Corona-Homepage am Donnerstag 43 neue Ansteckungen mit dem Covid-19-Virus. Das sind rund zehn weniger als am Mittwoch. Wiederum ist eine Häufung in Biel zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle, die täglich aktualisiert wird, liegt unverändert bei 99. Ob seit Mittwoch weitere Personen in Spitalpflege gebracht werden mussten, ist nicht klar, da die Zahlen zu den Hospitalisationen nur alle paar Tage nachgeführt werden.

Mit 43 Ansteckungen liegt der Kanton Bern nun schon zum wiederholten Mal über dem Wert von 35. Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg hatte vor bald einem Monat gesagt, ab dieser Grenze werde die Maskenpflicht in Läden verordnet. Allerdings kommt es nicht auf einzelne Tageswerte an, sondern auf den Durchschnitt während eines Zeitraums von 14 Tagen. (pd/db)

Webseite Kanton Bern
Kanton Bern steckt 800'000 Franken in neue Testmöglichkeiten

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat einen Kredit von 800'000 Franken für die Erhöhung der Testkapazitäten zur Erkennung von Covid-19-Erkrankungen bewilligt. Dies teilt der Kanton Bern am Donnerstagmorgen mit. Möglichst viele Personen sollen bei Bedarf einen raschen und möglichst unbürokratischen Zugang zu solchen Testangeboten haben, heisst es in der Mitteilung.

Zur Entlastung der Institutionen des Gesundheitswesens plant der Kanton Bern, die Testkapazitäten im Kanton erneut mittels eines Testzentrums in Bern zu erhöhen. Die Vorbereitungsarbeiten dazu laufen. Die Kostenberechnung basiert auf den Erfahrungen des Testbetriebs im Frühjahr und geht von einem Betrieb des Testzentrums bis Ende Jahr aus.

Bereits Anfang Monat hatte der Kanton bekanntgegeben, dass er die Wiedereröffnung des Drive-in-Testzentrums auf dem Bernexpo-Gelände plant.

Wiedereröffnung Anfang Oktober

Der genaue Starttermin für das Drive-in-Testzentrum steht noch nicht fest. Es dürfte Anfang Oktober werden, teilt der Sprecher der Gesundheitsdirektion, Gundekar Giebel, auf Nachfrage mit. Als Standort des Testzentrums sei aber mittlerweile definitiv das Bernexpo-Gelände bestimmt worden. Details wie Öffnungzeiten würden zurzeit festgelegt und mit den Partnerorganisationen abgestimmt. Weitere Informationen seien in den nächsten Tagen zu erwarten.

(pd/db)

So sah das Testzentrum auf dem Bernexpo-Gelände aus, als es im April eröffnet wurde.
So sah das Testzentrum auf dem Bernexpo-Gelände aus, als es im April eröffnet wurde.
Adrian Moser

Zibelewuche statt Zibelemärit

Die Stadt Bern organisiert in der Woche vom 16. bis am 22. November eine Zibelewuche. Dies teilte sie am Donnerstagmorgen mit. Diese Woche dient als Ersatz für den Zibelemärit, der wegen der Corona-Pandemie bereits Mitte August abgesagt worden war. Die Stadt ruft das neue Angebot zusammen mit BERNcity und Bern Welcome ins Leben. (Der ausführliche Artikel findet sich hier.) (pd)

Also doch kein Totalausfall: Die Stadt Bern will mit einer Zibelewuche dafür sorgen, dass der Zwiebel die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.
Also doch kein Totalausfall: Die Stadt Bern will mit einer Zibelewuche dafür sorgen, dass der Zwiebel die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.
Franziska Scheidegger (Archiv)
Drei Bieler Klassen in Quarantäne

Im Collège des Platanes in Biel haben sich mehrere Schülerinnen und Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Wie der Kanton Bern am Mitwoch mitteilt, wurden in zwei neunten Klassen je zwei Jugendliche positiv auf Covid-19 getestet. In einer weiteren neunten Klasse derselben Schule sei ein Klassenmitglied ebenfalls mit dem Virus infiziert.

Das Kantonsarztamt hat gemäss Mitteilung entschieden, die gesamten Klassen der betroffenen Schülerinnen und Schüler in Quarantäne zu schicken. Das sind insgesamt 53 Personen. Die Quarantäne dauert voraussichtlich bis zum 24. beziehungsweise 25. September.

Weiter wurde eine Lehrperson der Schule positiv getestet. Sie trug während des Unterrichts eine Maske, deshalb müssen die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse nicht in Quarantäne.

Das Collège des Platanes in Biel beherbergt vier neunte Klassen, fünf achte Klassen und vier siebte Klassen. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse, die nicht betroffen ist, müssen bis zu Ferienbeginn am 18. September 2020 Ferien eine Maske im Unterricht tragen. (pd)

Erstmals wieder über 50 Neuinfektionen im Kanton Bern

Der Kanton Bern meldet am Mittwoch 54 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Schwelle von 50 Infektionen täglich ist damit im Rahmen des zweiten Anstiegs nach dem Sommer erstmals überschritten worden. Wie auf der Corona-Homepage des Kantons ersichtlich ist, sind allein in Biel 15 Neuansteckungen festgestellt worden. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie beträgt im Kanton Bern nun 2947.

Seit der letzten Aktualisierung vom Montag haben auch die Hospitalisationen wieder zugenommen. Ingesamt liegen gegenwärtig 12 Corona-Patienten im Spital, 2 davon auf der Intensivstation. Am Montag waren 7 Personen im Spital, davon wurden 2 intensiv gepflegt.

Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 99. (pd)

Screenshot Webseite Kanton Bern

27 neue Corona-Ansteckungen im Kanton Bern

Im Kanton Bern sind am Dienstag 27 weitere Corona-Ansteckungen bekannt geworden, die meisten davon im Mittelland, im Seeland und im Emmental. Das meldete der Kanton auf seiner Website.

Seit Beginn der Pandemie sind kantonsweit 2893 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 99 Personen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In Berner Spitälern lagen am Montag sieben Corona-Infizierte. Eine Person war auf künstliche Beatmung angewiesen. Die nächste Aktualisierung der Hospitalisierten folgt am Mittwoch.

Steuereinnahmen brechen auch in Biel ein

Die Coronakrise trifft auch die Bieler Stadtfinanzen hart. Die Steuereinnahmen dürften wie in Bern spürbar zurückgehen. Ein tiefrotes Budget kann der Gemeinderat nur durch die Entnahme aus einer Spezialfinanzierung vermeiden.

Zehn Millionen Franken stammen aus der Spezialfinanzierung «Buchgewinne aus Liegenschaften des Finanzvermögens», wie der Gemeinderat am Dienstag mitteilte. Dank dieser Massnahme weist das Budget einen leichten Überschuss von knapp einer Million Franken aus.

Die Steueranlage will der Gemeinderat bei 1,63 belassen. Der Stadtrat wird sich Mitte Oktober mit dem Voranschlag beschäftigen.

Bei den Steuereinnahmen erwartet die Stadtregierung aufgrund der Coronakrise einen Rückgang. Gegenüber dem Budget des laufenden Jahres werden knapp 14 Millionen Franken weniger erwartet, insgesamt noch 135 Millionen Franken. Vor allem die Bieler Uhrenkonzerne erlitten aufgrund des rückläufigen Exports starke Einbussen.

Aus dem Finanzausgleich werden gut 25 Millionen Franken erwartet. Das entspricht einer Zunahme von gut einer halben Million gegenüber dem Voranschlag des laufenden Jahres.

Für 2021 sind Investitionen von 47,6 Millionen Franken vorgesehen. Angesichts des Bevölkerungswachstums der letzten Jahre sei es unabdingbar, weiterhin in die öffentlichen Infrastrukturen und insbesondere in Schulgebäude und -informatik zu investieren, schreibt der Gemeinderat.

14 Neuansteckungen, eine Person konnte Spital verlassen

Der Kanton Bern meldet am Montag 14 neue laborbestätigte Coronafälle. Je drei der Personen, die in den letzten 24 Stunden positiv getestet worden waren, kommen aus Bern und Biel. Die übrigen Fälle werden aus Belp, Brügg, Eggiwil, Nidau, Ostermundigen, Safnern, Stettlen und Thun gemeldet.

Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 2866 Personen angesteckt.

Übers Wochenende konnte zudem eine infizierte Person das Spital verlassen. Befanden sich am Freitag noch acht Personen in Quarantäne, sind es heute Montag noch deren sieben. Zwei der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und -patienten sind auf der Intensivstation. (nfe)

Screenshot Kanton Bern
42 neue Corona-Infektionen im Kanton Bern

Am Sonntag sind im Kanton Bern 42 neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus registriert worden - acht davon in der Stadt Bern. Veröffentlicht werden diese Zahlen jeweils auf der Corona-Homepage des Kantons.

Die Zahl der Patienten in Spitalpflege wird erst am Montag wieder aktualisiert. Unverändert geblieben ist aber die Zahl der Todesopfer, welche die Pandemie bislang im Kanton Bern gefordert hat – sie liegt bei 99. (pd)

Übersicht über die Corona-Situation im Kanton Bern.
Übersicht über die Corona-Situation im Kanton Bern.
Webseite Kanton Bern
26 neue Ansteckungen gemeldet

Im Kanton Bern wurden am Samstag 26 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Davon 6 in Biel, 4 in Lyss und 3 in der Stadt Bern.

Kita-Gruppen und Schulklasse in Quarantäne

Das Kantonsarztamt hat in Nidau zwei Kita-Gruppen und eine Schulklasse unter Quarantäne gestellt. Die betroffene Kindertagesstätte kann den Betrieb nicht aufrecht erhalten. Betroffen ist die Kindertagesstätte Himmelchen, wie die bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion am Freitag mitteilte. In der ersten Kita-Gruppe sind 23 Kinder und fünf Betreuende betroffen. Ihre Quarantäne dauert voraussichtlich bis am 20. September. Die Kinder hatten Kontakt zu einer Betreuungsperson, bei der ein starker Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung besteht. In der zweiten Kita-Gruppe betrifft die Quarantäne 13 Kinder und fünf Betreuende. Sie hatten engen Kontakt zu einer positiv getesteten Betreuungsperson. Ihre Quarantäne endet voraussichtlich am Montag. Ebenfalls in Quarantäne müssen die 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Schule Nidau, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht. Die Anordnung dauert bis am 19. September. In der Klasse waren innerhalb von zehn Tagen drei Covid-19-Fälle aufgetreten.

34 neue Ansteckungen gemeldet, zwei weitere Fälle im Spital

Im Kanton Bern wurden in den letzten 24 Stunden 34 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Zudem ist die Anzahl Personen die im Spital behandelt werden müssen um 2 von 6 auf 8 gestiegen.

Kanton schaltet Übersicht zu Testzentren auf

Unter be.ch/wo-testen-bern bietet der Kanton Bern bietet seit Donnerstag im Internet einen Überblick, wo man sich in den Regionen auf das Coronavirus testen lassen kann. Gewisse Testorte erreichen teilweise ihre Kapazitätslimite, während andere noch weit davon entfernt sind. Mit der Übersicht will der Kanton hier für einen gewissen Ausgleich sorgen und einem wachsenden Bedürfnis der Bevölkerung entgegenkommen, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag mitteilte. Die Übersicht umfasst alle Testlokalitäten, die zusätzlich zu den Spitälern bestehen. Die Liste wird laufend nachgeführt. Testen lassen sollen sich Personen, die Symptome zeigen, welche auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten. Für einen Test müssen sich die Betroffenen zuvor telefonisch bei der Arztpraxis, im Testzentrum oder im Spital anmelden. (sda)

Belgien setzt Kanton Bern auf orange Liste

Belgien hat den Kanton Bern aufgrund der steigenden Infektionszahlen erstmals auf seine orange Covid-19-Risikoliste gesetzt. Personen, die den Kanton Bern bereisen, werden damit zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Eine Quarantäne oder ein Corona-Test werden bei der Rückkehr empfohlen, sind aber nicht obligatorisch. Die gleiche Warnstufen gilt in Belgien auch für die Kantone Basel-Stadt, Genf, Neuenburg, Schwyz, Solothurn, Waadt, Zug und Zürich. Sogar auf die rote Quarantäneliste gesetzt hat Belgien den Kanton Freiburg. (red)

28 neue Fälle

Der Kanton Bern meldet am Donnerstag 28 bestätigte Neuinfektionen. Davon fünf in Lyss, vier in Bern sowie je drei in Biel und Thun.

Die Gesamtzahl laborbestätigter Coronafälle im Kanton Bern steigt damit auf 2750.

Screenshot Kanton Bern
Tagesschule geschlossen

In Biel wurde heute die Tagesschule «Bienne-Poste» geschlossen. Eine Betreuerin wurde gestern positiv auf Covid-19 getestet. Da ein enger Kontakt zwischen den Betreuenden nicht ausgeschlossen werden kann, bleiben acht Mitarbeitende und die 96 betreuten Kinder bis 14. September 2020 in Quarantäne.

24 neue Ansteckungen gemeldet

Um 24 positive Fälle hat die Anzahl Corona-Kranker in den letzten 24 Stunden zugenommen. Davon wohnen 6 in Biel und 4 in der Stadt Bern. Mit 6 Personen sind doppelt so viele wie noch am Montag in Spitalbetreuung.

Redaktion Der Bund