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Lockerung im OberlandThuner Beizen erhalten weitere Aussenplätze

Für mehrere Gastrobetriebe wird ein deutlicher Ausbau der Sitzplätze bewilligt.

Auf dem Thuner Mühleplatz hat der Regierungsstatthalter zusätzliche Aussensitzplätze bewilligt. (Archivbild)
Auf dem Thuner Mühleplatz hat der Regierungsstatthalter zusätzliche Aussensitzplätze bewilligt. (Archivbild)
Keystone/Gaetan Bally

Der Thuner Regierungsstatthalter Marc Fritschi hat zusätzliche Aussensitzplätze für mehrere Gastgewerbebetriebe in Thun bewilligt. Diese Flächen werden aktuell aufgrund der Coronapandemie toleriert.

Neu kommen 14 Aussenplätze vor einer Bar an der Grabenstrasse und 68 Plätze auf dem Mühleplatz dazu, wie das Regierungsstatthalteramt am Montag mitteilte.

Für eine Zwischennutzung der ehemaligen Schadaugärtnerei haben zwei Pop-up-Betriebe eine befristete Bewilligung erhalten. Es sind dies das Restaurant Rosengarten, betrieben durch den Verein Orangerie Schadau, und Freds Garten, betrieben durch den Verein anna&max.

Zudem können sich auf dem künstlerisch zwischengenutzten Viehmarktplatz Gäste bis Ende September an einem Verkaufswagen verpflegen. Er wird von der Supercluster GmbH betrieben.

SDA

1 Kommentar
    Fritz Anderson

    Ja, schade. Diese Beizer mit ihren Gartenstühlen machen sich immer mehr breit. Wer über die Thuner Sinnebrücke geht, sieht diese Stadtbildverschandelung am Aareufer. Neulich war ich mit meiner betagten Mutter in der Stadt und es war ein echtes Problem, noch ein normales Sitzbänkli zu finden, wo die älteren Personen sich ausruhen können. Seinerzeit wo die Mühle abgerissen wurde, gab es viel Freifläche und es wurden schöne Ideen entwickelt, wie grüner Stadtpark oder Spielplatz etc. Stattdessen gab es eine Billiglösung mit Kies, welches von den angrenzenden Beizer für eine Bestuhlung ausgenutzt wurde. Wie schön für die Stadtregierung, welche durch den höheren Umsatz der Beizer profitieren kann und wie schade, dass wer sich ausruhen will, dann zum Konsumieren gezwungen wird.