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Die EinzelkritikThun-Noten: Faivre zieht einen schwarzen Sonntag ein

Bei der 2:3-Niederlage in St. Gallen patzt der Keeper – er steht als Symbol für die schwache Thuner Abwehr in der ersten Halbzeit.

Guillaume Faivre: Der Thuner Goalie muss in St. Gallen dreimal hinter sich greifen – zweimal trägt er eine Mitschuld.
Guillaume Faivre: Der Thuner Goalie muss in St. Gallen dreimal hinter sich greifen – zweimal trägt er eine Mitschuld.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone) 

Guillaume Faivre – 2,5

Der Thuner Keeper erwischt einen schlechten Tag. Vor dem 0:1 läuft er nach einem Corner herausund verschätzt sich dabei total. Beim zweiten Gegentreffer bleibt er dafür zu lange in seinem Kasten und erleichtert Itten die Sache merklich. Immerhin: Faivre steigert sich, ihm gelingen anschliessend einige Paraden.

Stefan Glarner – 3

Der Routinier glänzt im Abwehrverbund mehr mit Schatten denn mit Licht. Kommt vor dem 0:2 Ittens zu spätwobei die Verteidigung in dieser Aktion komplett von Görtlers Flanke überrumpelt wird. Und er verursacht den Freistoss, der zum 0:3 führt.

Basil Stillhart – 3,5

Gegen YB glänzte der Temporär-Innenverteidiger noch mit seiner Zweikampfstärke und meldete Guillaume Hoarau komplett ab. Gegen die druckvollen St. Galler ist Stillhart weitaus mehr gefordertund nicht immer auf der Höhe seiner Aufgabe.

Nicola Sutter – 3

Tut sich wie seine Abwehrkollegen schwer mit den St. Galler Angreifern. Muss zur Pause raus.

Chris Kablan – 3

Kommt St. Gallen über rechts, wird es brandgefährlich. Das liegt auch am linken Thuner Aussenverteidiger. Auch er muss zur Pause raus.

Leonardo Bertone – 4

Der Mittelfeldspieler kehrt nach seiner Sperre zurück. Geht resolut in die Zweikämpfe, zuweilen hart an der Grenze. Hat in der 65. Minute Pech, als sein direkter Freistoss an die Latte prallt.

Nicolas Hasler – 3,5

Unauffälliger Auftritt, muss in der 56. Minute für Matteo Tosetti Platz machen.

Grégory Karlen – 4

Erst zum zweiten Mal seit überstandener Fussverletzung wieder in der Startformation. Steht in der ersten Halbzeit sinnbildlich für den blassen Thuner Auftritt mit einem überhasteten Abschluss. Steigert sich aber, wie das ganze Team, in der zweiten Halbzeit.

Miguel Castroman – 4

In der ersten Halbzeit kaum mit Einfluss auf das Spiel. Ist dann in der Entstehung des 1:3 involviert und kann sich auch sonst mehr zur Geltung bringen.

Hassane Bandé – 3

Trickreich und wendig gegen YB – blass, ja beinahe unsichtbar gegen St. Gallen. Kein Zugriff aufs Spiel, muss in der Pause Simone Rapp Platz machen.

Ridge Munsy – 5

In der ersten Halbzeit sorgt er für den einzigen gefährlichen Thuner Abschluss. Munsy ackerttrifft erst den Pfosten und schiesst dann sein sechstes Tor in den letzten sechs Spielen.

Simone Rapp – 5

46. für Bandé. Der Stürmer ist aktiv, steht am Ursprung des ersten Thuner Tores und trifft dann in der Nachspielzeit selbst.

Nikki Havenaar – 5

46. für Sutter. Gefälliger Auftritt des gross gewachsenen Innenverteidigers. Kann einen Abschluss von Jérémy Guillemenot gerade noch blocken und damit Schlimmeres verhindern (53.) Klärt gegen Demirovic (60.) Trifft mit einem Weitschuss den Aussenpfosten (77.)

Nias Hefti – 4,5

46. für Kablan. Mit grossem Einsatz nach seiner Einwechslung und im Duell mit seinem Bruder Silvan (Captain von St. Gallen).

Matteo Tosetti – 4

56. für Hasler. Unauffälliger Auftritt des Tessiners.

Saleh Chihadeh

77. für Karlen.