ABO+

Jedes dritte Brustimplantat muss raus

«Lebenslang haltbar» sollen sie sein – das versprechen die Hersteller. Doch die Werbung stimmt in den wenigsten Fällen. Jetzt warnt auch die US-Heilmittelbehörde vor den Risiken.

Ein Schweizer Chirurg schätzt, dass jede dritte Frau mit Brustimplantaten ein zweites Mal operiert werden muss. Foto: Getty Images/fStop

Ein Schweizer Chirurg schätzt, dass jede dritte Frau mit Brustimplantaten ein zweites Mal operiert werden muss. Foto: Getty Images/fStop

Catherine Boss@catboss1

Tausende Frauen lassen sich in der Schweiz jedes Jahr Brustimplantate einsetzen. Die Jüngsten unter ihnen sind noch nicht 20Jahre alt. Dabei ist vielen Frauen nicht klar, worauf sie sich da einlassen.

Zurzeit laufen in den USA Sammelklagen gegen den Hersteller Allergan, weil der Verdacht besteht, dass ein bestimmter Implantat-Typ einen seltenen Krebs erzeugen kann. Bei der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic gibt es bisher vier gemeldete Fälle, in Europa rund 300. In Facebook-Gruppen in den USA und Europa klagen immer mehr Frauen, dass sie auch mit anderen Typen Beschwerden haben und vor der Operation die Risiken nicht kannten.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt