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Verwundbare OzeanriesenTausende Container gehen jedes Jahr auf hoher See über Bord

Containerfrachter geraten immer wieder in Not. Die monströsen, überladenen Schiffe sind schlicht nicht in der Lage, besondere Wellenphänomene auszuhalten.

Breiter als der Panamakanal, mehr als dreieinhalb Fussballfelder lang: Der dänische Riesenfrachter Susan Maersk.
Breiter als der Panamakanal, mehr als dreieinhalb Fussballfelder lang: Der dänische Riesenfrachter Susan Maersk.
Foto: Scott Nelson (AFP)

Der hippe neue Turnschuh ist derzeit nicht lieferbar? Der gewünschte Staubsauger gerade ausverkauft? Tatsächlich könnte der Grund für solche Engpässe ein sprichwörtlicher sein: Die Sachen sind leider über Bord gegangen. Buchstäblich, auf dem wichtigsten Transportweg des globalisierten Güterverkehrs: auf hoher See.

Rund 3000 Schiffscontainer sind in den vergangenen vier Monaten verloren gegangen, mehr als doppelt so viele wie üblicherweise in einem ganzen Jahr. Fast 2000 Stück fielen allein im Dezember vom Frachter One Apus, bevor das Schiff im japanischen Kobe einlief. Eine noch viel grössere Zahl der an Bord verbliebenen Container war umgekippt oder stark beschädigt.

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