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Sommaruga im Video-Interview

Im Video-Interview erklärt Simonetta Sommaruga, was ihr in den letzten Wochen durch den Kopf ging und was sie als Bundesrätin erreichen will.

«Der Staat muss sich davor schützen, dass er in Geiselhaft von zwei Grossbanken ist»: Sommaruga nahm nach der Pressekonferenz im Interview Stellung.

Das Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger ist lanciert: Die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie als Kandidatin zur Verfügung steht. Die 50-Jährige gilt als Kronfavoritin für den frei werdenden Regierungssitz.

Sie war am Vorabend von der Geschäftsleitung der Bernischen SP einstimmig zu Handen der SP Schweiz nominiert worden. In einem Communiqué bezeichnete die Kantonalpartei die Ständerätin als «Wunschkandidatin». Auch die SP Schweiz zeigte sich erfreut darüber, dass Sommaruga antreten will.

Nicht polarisieren

Die erste mögliche Kandidatin für die Leuenberger-Nachfolge präsentierte sich vor den Medien als lösungsorientierte und nicht auf Polarisierung bedachte Politikerin. Der Bundesrat müsse das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen, sagte Sommaruga. Dazu möchte sie einen Beitrag leisten mit Offenheit, Ehrlichkeit, einer vorausschauenden Politik und dem Willen, auch schwierige Fragen anzupacken.

Die Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz gilt als gemässigte und pragmatische Linke mit guten Kontakten bis ins bürgerliche Lager. Ihre politische Laufbahn begann Sommaruga als Gemeindepolitikerin in der Berner Gemeinde Köniz. Es folgte der Sprung in den Nationalrat, 2003 wurde Sommaruga in den Ständerat gewählt.

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