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Frage des Tages: Zufrieden mit SBB?

Die SBB vermelden für das letzte Jahr einen neuen Passagierrekord. Dennoch stiegen die Schulden des Bahnbetreibers. Sind Sie mit der Leistung der SBB zufrieden? Stimmen Sie am Ende des Artikels ab!

Täglich werden 951'000 Passagiere transportiert: Zug der SBB im Bahnhof Bern. (Archivbild)
Täglich werden 951'000 Passagiere transportiert: Zug der SBB im Bahnhof Bern. (Archivbild)
Keystone

Neue Rekordzahlen bei den SBB: Täglich werden 951'000 Menschen transportiert. Dazu kamen Tag für Tag 200'000 Tonnen Güter. Wegen hoher Investitionen und der Pensionskassensanierung stiegen aber auch die Schulden.

Im Jahr 2010 benutzten sechs Prozent mehr Menschen den Zug als 2009, wie die SBB am Mittwoch mitteilten. Vor allem der internationale Personenverkehr stieg überdurchschnittlich. Jeder dritte Arbeitnehmer fahre heute mit dem Zug zur Arbeit, heisst es. Insgesamt stieg die Verkehrsleistung um 5 Prozent auf gut 17,5 Milliarden Personenkilometer.

Auch SBB Cargo legte zu und transportierte täglich 200'000 Tonnen Güter. Die Transportleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent auf gut 13 Milliarden Nettotonnen-Kilometer.

Grössere Kundenzufriedenheit

Die Zufriedenheit der Kunden im Personenverkehr stieg im Vorjahresvergleich leicht auf 75,9 Punkte (0,3). Besser beurteilt wurden namentlich Sicherheit, Kundeninformation und Pünktlichkeit. 87 Prozent aller Passagiere erreichten ihr Ziel pünktlich, also mit maximal drei Minuten Verspätung.

Weniger gute Noten erhielt das Wohlbefinden der Passagiere. Die SBB führen dies vor allem auf die überfüllten Züge zu Spitzenzeiten zurück.

Schwere Eisenbahnunfälle blieben den SBB laut Mitteilung erspart. Allerdings sei es zu einer ganzen Reihe von kleineren und mittleren Unfällen mit Verletzten gekommen. In Zürich ereignete sich aber im Oktober ein tödlicher Arbeitsunfall.

Schwächeres Konzernergebnis

Das SBB-Konzernergebnis fiel mit 298,3 Millionen Franken schwächer aus als 2009 (369,8 Millionen). Die Mittel aus der Leistungsvereinbarung mit dem Bund reichten nicht aus, um den Substanzerhalt des Netzes zu erhalten, wie die SBB schreiben.

Als besorgniserregend bezeichnen die SBB die steigende Verschuldung. Vor allem in neues Rollmaterial musste investiert werden (965,8 Millionen Franken). Zudem war ein Beitrag von 938 Millionen Franken für die Sanierung der SBB-Pensionskasse nötig. Unter dem Strich stieg die verzinsliche Verschuldung um 763,2 Millionen auf 8,07 Milliarden Franken an.

SDA/mrs

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