Zum Hauptinhalt springen

Bildstrecke: Revolte in Ecuador

Meuternde Polizisten haben Ecuadors Präsident Rafael Correa aggressiv angegriffen. Doch auch der Linkspopulist springt mit seinen Gegnern hart um. Wer ist der Mann im Präsidentenpalast von Quito?

Die Schiesserei im Spital wurde von Journalisten (hinten) beobachtet.
Die Schiesserei im Spital wurde von Journalisten (hinten) beobachtet.
Keystone
Wird auch im Palast weiterhin eng beschützt: Präsident Correa.
Wird auch im Palast weiterhin eng beschützt: Präsident Correa.
Keystone
Gespalten: Die Armeeführung stellt sich hinter den Präsidenten. Derweil haben rund150 Soldaten den Flughafen in Quito gestürmt.
Gespalten: Die Armeeführung stellt sich hinter den Präsidenten. Derweil haben rund150 Soldaten den Flughafen in Quito gestürmt.
Keystone
1 / 25

Einen Hang zum Theatralischen hatte Rafael Correa schon immer. Dies hat Ecuadors Präsident auch in jener Stunde bewiesen, als ihn im Spital eine wilde Meute belagerte und er gemäss eigenen Angaben um sein Leben bangte. «Wenn ihr den Präsidenten töten wollt: Hier steht er!», rief er den Aufständischen zu. Politik ist für den 47-Jährigen ein Spektakel, selbst in todernsten Situationen. In diesem Punkt steht er seinen linkspopulistischen Verbündeten, dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und Boliviens Staatsoberhaupt Evo Morales, in nichts nach.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.