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Bildstrecke: Proteste in Syrien

Der syrische Präsident hat sein gesamtes Regierungskabinett entlassen. Es wird erwartet, dass er sich bald an sein Volk wendet.

Gespaltene Bevölkerung: Regime-Anhänger protestieren gegen den US-Botschafter Robert Ford. Syrische Sicherheitskräfte sichern ab. (8. Juli 2011)
Gespaltene Bevölkerung: Regime-Anhänger protestieren gegen den US-Botschafter Robert Ford. Syrische Sicherheitskräfte sichern ab. (8. Juli 2011)
Reuters
Demonstration nach dem Freitagsgebet in Damaskus. (8. Juli 2009)
Demonstration nach dem Freitagsgebet in Damaskus. (8. Juli 2009)
Reuters
Ein Amateurvideo zeigt, wie Panzer der Regierung in die Stadt Daraa einfahren.(25. April 2011)
Ein Amateurvideo zeigt, wie Panzer der Regierung in die Stadt Daraa einfahren.(25. April 2011)
Reuters
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Syriens Regierung ist nach tagelangen Protesten zurückgetreten. Präsident Baschar al-Assad habe das Rücktrittsgesuch des Kabinetts angenommen, meldete das syrische Fernsehen am Dienstag. Es wurde auch erwartet, dass Assad sich in Kürze an die Menschen wendet und das Ende des seit 1963 geltenden Notstands verkündet.

Die Proteste der Opposition, bei denen in den vergangenen zwei Wochen Dutzende Menschen ums Leben kamen, hatten sich zwar nicht konkret gegen die Regierung von Ministerpräsident Nadschi Otri gerichtet, sondern eher gegen Assad selbst und gegen seine Baath-Partei. Unabhängige Beobachter sehen im Rücktritt des Kabinetts deshalb ein «Bauernopfer» der politischen Führung, mit dem Ziel, Präsident und Partei aus der Schusslinie zu nehmen.

Assads Anhänger gehen auf die Strasse

Am Dienstag versammelten sich im Zentrum der Hauptstadt Damaskus mehrere zehntausend Anhänger Assads, um ihre Unterstützung für den Präsidenten auszudrücken. «Gott, Syrien, Baschar, das ist alles» und «Einig, einig, einig, das syrische Volk ist einig», riefen die Demonstranten auf einem Platz vor der Zentralbank, an deren Fassade ein riesiges Plakat des Staatschefs hängt.

SDA/jak

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