Zum Hauptinhalt springen

Bildstrecke: Julia Saners sündige Dessous

Für ein Dessous-Shooting posierte das Schweizer Topmodel in einer Kapelle und empörte damit die Kirchenpflege. Nun entschuldigt sich die Modefirma.

Sorgte bei der Kirchenpflege für rote Köpfe: Das Schweizer Topmodel Julia Saner posiert in der Kapelle des Ritterhauses Bubikon.
Sorgte bei der Kirchenpflege für rote Köpfe: Das Schweizer Topmodel Julia Saner posiert in der Kapelle des Ritterhauses Bubikon.
David Biedert / tilllate.com
Die dort geschossenen Fotos werden nicht Eingang in die Dessous-Kampagne finden.
Die dort geschossenen Fotos werden nicht Eingang in die Dessous-Kampagne finden.
David Biedert / tilllate.com
Die 28-jährige gewann 2009 die Schweizer Ausscheidung und das  Weltfinale des Schönheitswettbewerbs Elite Model Look.
Die 28-jährige gewann 2009 die Schweizer Ausscheidung und das Weltfinale des Schönheitswettbewerbs Elite Model Look.
David Biedert / tilllate.com
1 / 8

Das Modelabel Beldona hatte die Genehmigung in den mittelalterlichen Schlossgemäuern des Ritterhauses Bubikon zu fotografieren. Dabei posierte das Model Julia Saner in Lingerie vor dem Taufbecken der angegliederten Kapelle. Dies stösst nun auf Kritik. Aufgefallen war der Fauxpas durch Making-of-Fotos des Shootings auf dem Portal tillate.com.

«Es darf nicht sein, dass ein sakraler Raum, in dem regelmässig Gottesdienste stattfinden, für Fotoaufnahmen von Unterwäsche-Models genutzt wird. Das verletzt religiöse Gefühle», meint Kirchenpflegepräsident Thomas Illi im «Zürcher Oberländer».

Nicht der richtige Rahmen

Das Ritterhaus Bubikon war eine Niederlassung des Johanniterordens und seine Geschichte geht bis ins Jahr 1192 zurück. «Für solche Aufnahmen ist das geschichtsträchtige Ritterhaus meines Erachtens nicht der richtige Rahmen. Wir sollten mit den Räumlichkeiten respektvoller umgehen»

In einer Medienmitteilung entschuldigt sich das Modelabel nun «in aller Form, falls dadurch religiöse Gefühle verletzt wurden». Es sei nie geplant gewesen in einer Kapelle Aufnahmen zu machen. Die Schloss-Location sei gewählt worden, weil die Models in den Bildern als Prinzessinnen inszeniert würden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch