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Presserat zur Maisano-AffäreTamedia hat Wahrheitspflicht erfüllt, in Kommentar Anhörungspflicht verletzt

Herzzentrum am Universitätsspital Zürich: Herzchirurgie im letzten Jahr über Monate in der Kritik
2 Kommentare
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    Thomas Luchsinger

    Aus dieser Stellungnahme des tagi werde ich nicht gescheit. Den Beitrag vom 5.9.2020 finde ich sofort im Netz, dort als "Meinung", nicht als Kommentar, was im Journalismus vielleicht ein ganz kleiner Unterschied ist. Leider publiziert der Presserat seine "Rüge ohne Folgen" nicht.

    Sehr praktikabel ist die Webseite des Presserates nicht, nach zahlreichen Versuchen finde ich die sehr dürftigen "Richtlinien", auf die sich der Entscheid wahrscheinlich stützt; dort bei Ziff. 3.8 zur "Anhörung bei schweren Vorwürfen und bei Ziff. 3.9 "die Ausnahmen". "Pflichten der Journalistinnen und Journalisten" fasst - ähnlich wie Regesten in Leitentscheiden der Gerichte - auch Anwendungsbeispiele zu Ziff. 3.8 und 3.9 zusammen.

    Den gerügten Artikel habe ich nicht kommentiert, andere schon, und als Leser von NZZ und andern Medien fiel mir schon eine gewisse Einseitigkeit des tagi später zugunsten des Whistleblowers" auf, der nach Meinung der "AK BG KRZH" nur ein Hinweisgeber war.

    Selbst jetzt werde ich nicht klug, als Jurist weiss ich, was eine "Anhörung" ist, aber die Erwähnung oder Nichterwähnung von früheren Anhörungen - direkte Stellungnahmen - sind keine Anhörungen. Hier hätte es wahrscheinlich genügt, wenn der tagi "zwecks Gewährung des Anhörungsrechts des privatrechtlichen Vereinsorgan Presserat" alle früheren Artikel kommentarlos (!) verlinkt hätte.

    Die Beschwerde Maisanos scheint reichlich nörglerisch, die Begründung des Presserates "spitzfindig".

    MfG lu :-)