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Geldschwemme dämpft die Ängste vor Tsipras

Dank dem Kaufprogramm der EZB üben sich die Investoren in Gelassenheit.

Auf die erste Überraschung, den unerwartet hohen Wahlsieg von Alexis Tsipras, folgte sogleich die zweite: Die Finanzmärkte haben erstaunlich gelassen auf den Machtwechsel in Athen reagiert – mit Ausnahme der griechischen Börse, deren Hauptindex zeitweise um mehr als 5,5 Prozent im Minus lag, die Verluste aber im Laufe des Nachmittags auf rund 2 Prozent verringern konnte. Die wichtigsten Aktienindizes in Europa drehten nach anfänglichen Minuszeichen in die Pluszone.

Ähnlich verhielt es sich beim Euro. War er im asiatischen Handel vorübergehend unter 1.11 Dollar und auf ein neues Elfjahrestief abgerutscht, so hielt er sich im europäischen Handel klar über 1.12 Dollar. Gegenüber dem Franken kletterte der Euro gestern, erstmals seit Ankündigung des Kaufprogramms durch die Europäische Zentralbank (EZB) am letzten Donnerstag, über die 1:1-Parität; um 18 Uhr notierte die Gemeinschaftsvaluta bei 1,0156 Franken.

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